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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Nachweis des Sechskohlenstoffrings

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Nachweis des Sechskohlenstoffringes in denHexamethylen-Verbindungen.

Zur Begründung der Constitutionsformeln, welche dem HexametßJund seinen Derivaten beigelegt werden, müssen wir zunächst den J>weis erbringen, dass ihre Molecüle den Sechskohlenstoffring entha

Für die aus aliphatischen Verbindungen entstehenden Körper *man meistens aus der Synthese selbst die Bildung eines Sechskohlen sringes als sehr wahrscheinlich folgern. So lässt sich aus der schonsprochenen Synthese des Pimelinketons bei der trockenen DestillationPimelinsäuren Calciums (S. 742) an sich mit ziemlicher Sicherheit darschliessen, dass ein Hexamethylenderivat entstanden ist. Doch erfoi' (dieser Schluss noch eine strenge Begründung, wie sie sich ausfolgenden Erwägungen ergiebt. Das Produkt hat die Zusammensetzu oC 6 H 10 O, während ein gesättigtes Keton mit offener Kette die Fo 11C„H.„0 besitzen müsste. Nach dem chemischen Verhalten und cphysikalischen Bestimmungen ist das Keton nun gesättigt; demge^ 1kann sein Molecül nur ein ringförmiges Gebilde sein. Wäre in sein

Molecül ein Drei-, Vier- oder Fünf-Kohlenstoffring vorhanden, so m 11sich an diesen Bing eine Seitenkette schliessen. Bei der Oxydation

Pimelinketons wird nun aber normale Adipinsäure erhalten, derenstehung nur zu erklären ist, wenn keine Seitenkette vorhandensondern alle 6 Kohlenstoffatome Glieder des Ringes selbst sind:

sste

des

Bat-ist,

COOHCOOH

Ebenso geht die Constitution des Succinylobernsteinsäureesters

a« 9

der Synthese nicht mit genügender Sicherheit hervor; auf folgend 6Wege lässt sich aber seine Natur als Hexamethylen-Abkömmling t eSstellen. Baeyeb hat, wie schon S. 743—744 erwähnt wurde, den ^ ucinylobernsteinsäureester zum Diketohexamethylen verseift:

COC 2 H 5 • C0 2 • HC^NcH 2 H 2 C

+ 2H 3 0 =H,cl JcH-COj-CjHb h 2 c

CO

CO

4- 2C0 2 +20H-C 2 H 5 -

CK,

Das Diketohexamethylen (Formel I in der unten folgenden ZusammenStellung) wird nun durch Reduction in einen zweifachen secundäiAlkohol (Chinit, Formel II) übergeführt, in welchem sich durch partietBehandlung mit Jodwasserstoff die eine Hydroxylgruppe durch Jod e