Vorkommen von Hexamethylenderivaten; Naphtene.
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'3, 380) (Zincke); so entsteht aus Chlor und Besorcin Heptachlor-
, —) oouj ^ZjINCKE
^ketohexamethylen:
y
HC
11'
C-OHCH
CO
C1,C' / ^ X C(
+ 12C1 =
C-OH C1,C
+ 5 HCl.
/COCH CHC1
^ Sehnlich wandelt Chlor Aniline oder Oxycarbonsäuren in gechlorteßtoderivate von ungesättigten Hexamethylenen um. So bildet sichex achlordiketotetrahydrobenzol bei der Einwirkung von Chlor auf0_A -midophenol-Chlorhydrat:
C-OHHC-^^C-NH,
HC
COCl.,C' /X \CO
CH
CH
CLC
CC1
CC1
B-
HI. Vorkommen der Hexamethylenderivate in natürlichen ProduktenBeziehungen zu aliphatischen Verbindungen, welche sie in natürlichenProdukten vielfach begleiten.
Während das nordamerikanische Petroleum (vgl. Bd. I, S. 136) haupt-
}u ü aliphatische Kohlenwasserstoffe enthält, sind in der kaukasischen
A-RKOWNiKcrw) und galizischen (Youkg, Foetey) Naphta Hexamethylen
bs t wie zahlreiche seiner Derivate aufgefunden worden; ob die darin
. ^kommenden Carbonsäuren Abkömmlinge des Hexamethylens sind, hat
Cn noch nicht nachweisen lassen und ist sehr unwahrscheinlich ge-
rden 1 . Ueber die Entstehung dieser sogenannten „Naphtene"
stehen verschiedene Theorien. Nach Englee 2 kann man annehmen,
Ss sie ebenso wie die amerikanischen Oele von Ansammlungen
Malischer oder vegetabilischer Fette früherer geologischer Epochen
fuhren (vgl. Bd. I, S. 137—138); es ist ihm auch auf experimentellem
eg e gelungen, Naphtene in den künstlichen Petrolölen, welche er durch
Instillation von Fetten unter hohem Druck erzeugte, nachzuweisen.
Rühn 3 vermuthet, dass die cyclischen Verbindungen in der Naphta
^wandlungsprodukte ungesättigter Fettsäuren, besonders der Oelsäure,
ßien. Ebenso wie im Petroleum sind zahlreiche Kohlenwasserstoffe der
e xamethylenreihe (auch ungesättigte) im Harzöl (Benaed), im bituminösen
c ßieferöl (Heuslee) und Steinkohlentheer (Keaemee u. Smlkee) nach-
„ ' Markownikow, Ber. 25, 3364 (1892). — 0. Aschan, Ber. 25, 3666 (1892). —
^oziecki, Ber. 25 Ref., 682 (1892).z 2 Engler u. Lehmann, Ber. 30, 2367 (1897). — A. F. Stahl, Cötliener Chem.g S- 23, 144 (1899). _ Enoler, Ber. 33, 7 (1900). — Vgl. ferner: Khaemer u.
tU -KER, Ber. 32, 2940 (1899); 35, 1212 (1902).
3 Bruhn, Cöthener Chem. Ztg. 22, 900 (1898). — Heüsler, Ber. 30, 2747 (1897).