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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
Entstehung
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Vorkommen von Hexamethylenderivaten; Naphtene.

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'3, 380) (Zincke); so entsteht aus Chlor und Besorcin Heptachlor-

, —) oouj ^ZjINCKE

^ketohexamethylen:

y

HC

11'

C-OHCH

CO

C1,C' / ^ X C(

+ 12C1 =

C-OH C1,C

+ 5 HCl.

/COCH CHC1

^ Sehnlich wandelt Chlor Aniline oder Oxycarbonsäuren in gechlorteßtoderivate von ungesättigten Hexamethylenen um. So bildet sichex achlordiketotetrahydrobenzol bei der Einwirkung von Chlor auf0_A -midophenol-Chlorhydrat:

C-OHHC-^^C-NH,

HC

COCl.,C' /X \CO

CH

CH

CLC

CC1

CC1

B-

HI. Vorkommen der Hexamethylenderivate in natürlichen ProduktenBeziehungen zu aliphatischen Verbindungen, welche sie in natürlichenProdukten vielfach begleiten.

Während das nordamerikanische Petroleum (vgl. Bd. I, S. 136) haupt-

}u ü aliphatische Kohlenwasserstoffe enthält, sind in der kaukasischen

A-RKOWNiKcrw) und galizischen (Youkg, Foetey) Naphta Hexamethylen

bs t wie zahlreiche seiner Derivate aufgefunden worden; ob die darin

. ^kommenden Carbonsäuren Abkömmlinge des Hexamethylens sind, hat

Cn noch nicht nachweisen lassen und ist sehr unwahrscheinlich ge-

rden 1 . Ueber die Entstehung dieser sogenannten „Naphtene"

stehen verschiedene Theorien. Nach Englee 2 kann man annehmen,

Ss sie ebenso wie die amerikanischen Oele von Ansammlungen

Malischer oder vegetabilischer Fette früherer geologischer Epochen

fuhren (vgl. Bd. I, S. 137—138); es ist ihm auch auf experimentellem

eg e gelungen, Naphtene in den künstlichen Petrolölen, welche er durch

Instillation von Fetten unter hohem Druck erzeugte, nachzuweisen.

Rühn 3 vermuthet, dass die cyclischen Verbindungen in der Naphta

^wandlungsprodukte ungesättigter Fettsäuren, besonders der Oelsäure,

ßien. Ebenso wie im Petroleum sind zahlreiche Kohlenwasserstoffe der

e xamethylenreihe (auch ungesättigte) im Harzöl (Benaed), im bituminösen

c ßieferöl (Heuslee) und Steinkohlentheer (Keaemee u. Smlkee) nach-

„ ' Markownikow, Ber. 25, 3364 (1892). — 0. Aschan, Ber. 25, 3666 (1892). —

^oziecki, Ber. 25 Ref., 682 (1892).z 2 Engler u. Lehmann, Ber. 30, 2367 (1897). — A. F. Stahl, Cötliener Chem.g S- 23, 144 (1899). _ Enoler, Ber. 33, 7 (1900). — Vgl. ferner: Khaemer u.

tU -KER, Ber. 32, 2940 (1899); 35, 1212 (1902).

3 Bruhn, Cöthener Chem. Ztg. 22, 900 (1898). — Heüsler, Ber. 30, 2747 (1897).