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ß-Benzoylaltrijlsäure.
0
Eeduction
mitZinkstaub
9«^6 C 6 H 6
-CH __________^ .—CH
CHBr Aeetylirung I CHBr
CH(OH) | CH-0-CO-CH 3
I —CO I —CO(vgl. in der Ueber-sicht auf S. 528 dievierte Formel)
herstellten und zeigten, dass dieses Lacton sehr leicht — schon durch Vacuu
destillation — zu dem Lacton der Formel V (Phenyl-z/ 2 -crotonlacton) umgelag e
wird, demzufolge auch — ebenso wie dieses aus der ^-Benzoylpropionsäure ( 'U>
Wasserabspaltung entstehende (vgl. unten) J 2 -Lacton — beim Kochen mit Salzs»
die (S-Benzoylpropionsäure (Formel VII) liefert.
• 116°Die ^-Benzoylpropionsäure bildet lange Nadeln, schmilzt bell 1
und ist in kaltem Wasser wenig, in heissem leicht löslich; K = 0-002^
Beim Erhitzen mit Essigsäureanhydrid oder bei der trockenen DestiW
tion spaltet sie Wasser ab und geht in das bei 91—92° schmelzen
Phenyl-J 2 -crotonlacton (s. S. 733 Formel V) über, welches beim Koche"
mit Salzsäure wieder Benzoylpropionsäure, mit Alkalien ihre Salze liefer ■
vgl. die analogen Verhältnisse der Lävulinsäure in Bd. I, S. 789, 972. P 1
Benzoylpropionsäure wird beim Schmelzen mit Kali in Benzoesäure u»
Propionsäure gespalten. Beim Erhitzen mit Salzsäure auf 200° erleide
sie keine Spaltung; ebenso verhalten sich solche Kernhomologen diese
Säure, welche neben der Seitenkette -CO-CH 2 -CH 2 -C0 2 H keine AUF
gruppen enthalten; im Gegensatz dazu spalten sich diejenigen Kei* 11 '
homologen, in deren Molecül jene Seitenkette neben einer oder zwiscß 6
zwei Alkylgruppen sich befindet, beim Erhitzen mit Salzsäure in Bei -11 '
steinsäure und den zu Grunde liegenden Kohlenwasserstoff 1 , z. B..
+ H 2 0 =^CO-CH.-CH.-COJf
+ OH-CH,-CH 2 C0 2 II
CH 3
H
Die oben erwähnte, durch die Wirkung des Aluminiumchlorids vermute'Keaction zwischen /-Dicarbönsäure-Anhydriden und aromatischen KohlenwassCStoffen, welche vom Bernsteinsäureanhydrid zur ^-Benzoylpropionsäure führt, kanauch auf die Anhydride der ungesättigten y-Dicarbon säuren (vgl. Bd. I, S. 680 W-'ausgedehnt werden und liefert z. B. aus Malemsäureanhydrid und Benzol:
CH-CO x
CH.CO>° + CÄ =
CH-CO-QH,
CH-CO-OHdie einfachste ungesättigte, aromatische j'-Ketonsäure, die (9-BenzoylakrylsSiure
1 V. Meyer, Ber. 28, 1269 (1885). — Muhe, ebenda 3215.
2 v. Pechmann, Ber. 15, 881 (1882). — Koenigs u. Wagstaffe, Ber. 26, 56*(1893). — Gabriel u. Colman, Ber. 32, 397 (1899).