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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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721
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eine von Bouveault neuerdings vielbenutzte Keaction, für welcheT Medium ein Gemisch von Nitrobenzol und Schwefelkohlenstoff em-pfohlen wird) und bei we l c her der Ester theilweise gleich zur freien^ure verseift wird.

, Z u Condensationsprodukten der aromatischen Amine mit den Nitrilen der^'Slyoxylsäuren sind vor Kurzem Ehrlich und Sachs auf zwei interessanten WegenfH't, die vielleicht in Zukunft auch für die Gewinnung der Arylglyoxylsauren, 6lbs t von Nutzen sein werden. Solche Produkte entstehen nämlich einerseits ■i nr ^ Condensation von aromatischen Nitrosoverbindungen mit Verbindungen vomfNes Benzyleyanids (vgl. S. 598) in Gegenwart alkalischer Mittel, wie SodaIrinatriumphosphat, z. B.:

WH 3 ) 2 N.C 6 H 4 .NO + CH 2 (CN)-C 6 H 6 = H 2 0 + (CH 3 ) 2 N • C 6 H 4 ■ N : C(CN)-C 6 H 5 ;

Ihrerseits 2 erhält man sie aus den Cyanhydrinen der aromatischen Aldehydej Ureh Umsetzung mit Anilin und Oxydation der so entstehenden «-Amlidomtrüe' We ckmässig mittels Kaliumpermanganat in Acetonlösung), z. B.:

c 6 H, CH / 0H —*

X3N

/NH-C 6 H 5C - H '' CH <CN

.N-C 6 H 5

^ üch e dieser Condensationsprodukte können durch Mineralsäuren in Amin undensäurenitril gespalten werden, z. B.:

(C H S ) 2 H.C 6 H 4 .N:C(CN)-C 6 H 6 + H 2 0 = (CH 3 ) 2 N-C 6 H 4 -NH 2 + CO(CN)-C 6 H 5 .Die für präparative Zwecke wichtigsten Umformungen der Aryl-8y ° x ylsäuren sind die folgenden:

,. a ) Durch ßeduetion mit Natriumamalgam gehen sie m Arylglykol-Sa iren ( Yg i. s. 691) über, z. B.:

C 6 H 5 -CO-C0 2 H + 2H = C 6 H 5 CH(OH)-C0 2 H.

V,. D ) Durch Erwärmen mit concentrirter Schwefelsäure auf demJJ'asserbade liefern sie unter Kohlenoxyd-Abspaltung die Säuren dere nzoesäurereihe, z. B.:

CH,-C a H 4 -CO-C0 2 H - CO

CH 3 .C 6 H 4 CO-OH.

c ) Durch Erwärmen mit Anilin gelangt man unter Kohlendioxyd-7 s Paltung zu den Anilen der aromatischen Aldehyde, aus welchenC Urc b Spaltung mit Säuren die Aldehyde selbst gewonnen werden (vgl.flle Gleichungen auf S. 479).

Die Phenylglyoxylsäurc 3 (Benzoylameisensäure) — der Proto-typ dieser Reihe — ist nach den oben angegebenen allgemeinen an-

g ' Ehblwh u. Sachs, Ber. 32, 2341 (1899). - Sachs, Ber. 33, 959 (1900). -A0Hs u. Bry, Ber. 34, 118 (1901).

* Sachs, Ber. 34, 494 (1901). „„, „..

u R ' C I ,Ai SEN ,Be,lö,430,844, 1666 (1877); 12,627, 632 1505 (1879J• ~ H*-*• Bdohka, Ber. 10, 480 (1877). - Hdnaeiis a. Znroire, Ber. 10, i486 (Kit).LU,S ^' u. Mo EIjEY , Ber. 11 1596 (1878). - Spiegel, Ber. 14, 1689 (1881) - Bdchka

1 Meyer u . Jacobson, org. Chem. II.

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