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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Eintheilung der Aldehydsäuren

zukommen kann. Durch Alkalien geht es in die Salze der Pseudomeconinsaüber, die auch in freiem Zustande isolirt werden kann, sich also beständigerMeconinsäure erweist.

Meconinähnliche Verbindungen, welche sich aber von der co-vWäthylbenzoesäure (S. 704) ableiten und die Substituenten in der Me ta 'Hemipinsäurestellung (vgl. S. 656657) enthalten, sind bei dem Abbavon Alkalolden erhalten worden 1 :

CH 2 <^

0-

0-

-00- 0

-CH2 CH 2

11.

CH 8 0-CH 3 -0

-CO-0-CH»-CH 2

zur Verbindung der Formel I gelangte man beim Abbau des Berberil^zur Verbindung der Formel II beim Abbau des Corydalins. Nähere"s. bei diesen Alkalolden.

Achtunddreissigstes Kapitel.Aldehydsäuren und Ketonsäuren.

Für die aromatischen Aldehyd- und Keton-Säuren empfiehlt sicöeine analoge Eintheilung, wie sie im vorigen Kapitel für die Alkohol'säuren getroffen wurde; sie führt zur Aufstellung der folgenden Unter'Massen:

I. Aldehydsäuren, deren Carbonyl- und Carboxyl-Grupp eI1einer und derselben Seitenkette angehören; einfachste 3Beispiel:

/COHC 6 H S .CH<

\C0 2 H

IL Aldehydsäuren, deren Carbonyl- und Carboxyl-Gruppe 11verschiedenen Seitenketten angehören; einfachstes Beispiel

/COH

x CO a H

III. Aldehydsäuren, welche auch phenolartig bezw. alkohol-artig gebundene Hydroxylgruppen enthalten; einfachstesBeispiel:

.COHOH.C 6 H 3 <

XiO.H

1 Peukw jun., Journ. Soc. 57, 995, 1020 (1890). Dobbie u. Lapper, Journ.Soc. 75, 670 (1899).