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Salze und Anhydride der Salicylsä
iure.
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^idoazokörpers und Combmation mit 1.4-Naphtolsulfosäure oder an-dren Naphtolsulfosäuren erhalten.
Von den Salzen der Salicylsäure 1 (Salicylaten) werden dasne utrale Natriumsalz C 6 H,(OH)-C0 2 Na - sehr leicht lösliche BlättchenIT »nd Lithiumsalz C 6 H 4 (OH)C0 2 Li + 7 2 H 2 0 -- gleichfalls leicht lös-; cl1 - und das basische Wismuthsalz (weisser, mikrokrystallmischer^ederschlag) als Arzneimittel verwendet; vgl. auch Bd. I, b. 1087:"Kretin.
Einige Derivate der Salicylsäure sind in der Tabelle No. 64 auf S. 633
^sammengestellt. , -r,. . ,
bl Anhydride der Salicylsäure 2 entstehen z. B. durch Einwirkung von*>sphoroxychlorid auf Salicylsäure in Toluol- oder Xylol-Lösung. Man erhalt einUeir >eng e von zwei Substanzen, welche sich durch Chloroform trennen lassen. Die? Chloroform lösliche Substanz - das Salicylid (Tetrasalicylid) - besitzt, wieaie kryoskopische Moleculargewichtsbestimmung in Phenollösung zeigt, die Molecnlar-
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C R H
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; sclimilzt bei 260—261 °, wird von kochendem Wasser nicht
an .- l X °- I*
<5 griffen, von concentrirter kochender Sodalösung langsam in Salicylsäure ver-handelt u n d erst durch mehrstündiges Erhitzen mit Methylalkohol auf 290—340°. S ] n Salicylsäuremethylester übergeführt. Aus Chloroformlösung scheidet es sichOlli *'S en oktaedrischen Krystallen mit Krystallchloroform ab; dieses „Salicylid-ist rm " ( C ' H i°'h + 2CHC1 3 , welches das Chloroform leicht wieder abgiebt,
als Hülfsmittel zur technischen Chloroformreinigung vorgeschlagen. — Das in8 . 'orofbrm unlösliche Anhydrid — das Polysalicylid (C 7 H 4 0 2 ) x — krystallisirt aus^'endem Nitrobenzol oder Phenol in Nädelchen, schmilzt bei 322—325° und ver-,,• ,. s * cn g°gen kochendes Wasser und Sodalösung wie das Tetrasalicylid. — Ein
'Wacheres Anhydrid — Disalicylid:
C„H,
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in p U(J durcu Einwirkung von Chlorkohlenoxyd (ßd. I, S. 1039) auf Salicylsäureyi'idinlösung erhalten; es bildet Nadeln, schmilzt bei 200—201°, destillirt un-I k z ' und wird von kalter verdünnter Sodalösung und Natronlauge bei nicht zuger Berührung nicht angegriffen.
von den Estern der Salicylsäure (vgl. die Tabelle) ist der Methylester
ea natürlichen Vorkommens wegen schon S. 628 erwähnt.
Wichtig ist ferner derPhenylester C 6 H 4 (OH).CO-0-C 6 H 6 — gewöhnlich Salol
?. an "t — ; -welcher als Arzneimittel — für Mundwässer, als Mittel gegen Rheuma-
us sowie als Darmdesinficiens — vielfach gebraucht wird. Seine Bildung durch
' Vgl: Cahotjrs, Ann. 52, 335 (1884). — Pibia, Jb. 1855, 485. — Milone, Gazz.•nim. 15 > 219 (i 88 5). — Lajoüx u. Grandvai., Compt. rend. 117, 44 (1893) — Adam,JUl. [3] u ( 204 (1894). — B. Fischer u. Grützner, Arch. f. Pharm. 231, 680 (1893).TT Athenstaedt D. R.-Pat. Nr. 78 903; Ber. 28 Ref., 362 (1895). — Merck, D. R.-Pat.^r-84987; Chem. Centralbl. 1896 I, 678. — Romi.jn, Chem. Central«. 1896 I, 1062.~ Thibatjm, Chem. Centralbl. 1901 I, 413.
A 2 Schipe, Ann. 163, 220 (1872). — Goldschmiedt, Monatsh. 4, 121 (1883). —ä0HÜ 'rz »»™«,7 n. Sohroeter, ebenda 97. —
A.ctie
273.
Anschütz u. Scbroeter,
iengesellsch.' f. Anililfabr. 4 ^ R.-Pat. n7 68960, 69708; Ber. 26 Ref., 651, 912(1893) - Einhorn u. Pfeiffer, Ber. 34, 2951 (1901).