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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Umwandlungen der Zimmtsäure.

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j> ' Reichlich in kochendem Wasser, sehr leicht in Alkohol und Aether..., * 0-00355. Ihre Alkalisalze sind in Wasser (bei Abwesenheit von

er scliüssigem Alkali) leicht löslich; ihr Calciumsalz (C 0 H 7 O 2 ) 2 Ca^^O löst sich bei 19° in 370 Th. Wasser 1 .g ui e Umwandlungen der Zimmtsäure sind durch die Gegenwart desj^zolrestes, der Doppelbindung und der Carboxylgruppe bestimmt. DerRöhrest bedingt Substituirbarkeit (vgl. S. 613 Nitrozimmtsäure), diej °Ppelbindung Additionsfähigkeit, welche sich z. B. in der Bildung von^rozimmtsäure C 0 H 6 -CH 2 -CH 2 -C0 2 H bei der Beduction mit Natrium-U ^gam (vgl. s. 599) und in der Bildung von Dihalogenderivaten der

ydr ozirnmtsäure (C 6 H 5 -CHC1-CHC1-C0 2 H) bei der Einwirkung von Halo-

genen

äussert. Die Doppelbindung bildet auch den Angriffspunkt für

ydationsmittel, die bei milder Wirkung Phenylglycerinsäure C 6 H 5 -

al ^(°H).CH(OH)-C0 8 H, bei stärkerer Wirkung durch Spaltung Benz-

ßs^- ^ ezw - Benzoesäure erzeugen. Die Carboxylgruppe endlich be-

ö x 8t zur Bildung von Säurederivaten, welche dasCinnamoyl-

adi cal» C 6 H 6 -CH:CH-CO oder dasCinnamenyl-Radical"

6t vCH: CH-C^- in verschiedenartigster Bindung enthalten 2 ; eine Anzahl

c üer Derivate ist in der Tabelle Nr. 63 S. 608 zusammengestellt.In der Technik findet Zimmtsäure keine erhebliche Verwendung.

^ a Citate zu der Tabelle Nr. 63 auf S. 608* " Vgl. die Citate auf S. 605607., Kraut, Ann. 147, 107 (1868). s Ostwald, Ztschr. f. physik. Chem. 3, 2766 j? 9 ) i Chiozza, Ann. 86, 264 (1853). 6 Stenhouse, Ann. 55, 1 (1845).8 (T^wann, Mabohand, Ann. 44, 344 (1842). 7 E. Kopp, Jb. 1861, 418.b k °«ROEDER, Ann. 221, 49 (1883). 9 Weger, ebenda, 73. 10 Barth u. Scheedbe,A 12, 1257 (1879). » Baumann u. Fromm, Bot. 28, 890 (1895). vi J. Traube,^"ü. 290, 68 (1896). 13 Rostocki, Ann. 178, 214 (1875). u Claisen u. Ant-I] Eiu ®, Ber. 13, 2124 (1880). I5 C. Liebermann, Ber. 21, 3372 (1888). 16 Ger-J*^, Ann. 87, 76 (1853). " C. Liebermann, Ber. 27, 284 (1894). 18 An-"^z u. Kinnioutt, Ber. 11, 1220 (1878). 19 Kopp, Ann. 95, 318 (1855).Aätoii, Gazz. ehim. 24, II, 164 (1894). 21 v. Miller, Ann. 188, 184 (1877).

Ü,

aisen, Ber. 23, 977 (1890). 23 Baumann u. Fromm, Ber. 30, 110 (1897).E - Fischer u. SpEiER, Ber. 28, 3254 (1895). 25 Anschütz, Ber. 18, 1945, 1948

1 Liebermann, Ber. 22, 125 (1889).In der Litteratur werden die vom StammeCinnam" abgeleiteten Bezeich-, Sen von Badicalen vielfach in sehr unrationeller Weise verwendet. Das Acyl-Jfdical der Zimmtsäure C 6 H 5 .CH:CH-CO- wird häufigCinnamyl" benannt,

(8. 7)acn den liest C 6 H 5 -CH:CH-, der besserStyryl" zu nennen ist. Es würde sich

»Uli

W( 'hl diese Bezeichnung für das Radical C 6 H 5 -CH:CH.CH 2 - des Zimmtalkoholst 7) reservirt bleiben sollte. Mit dem NamenCinnamenyl" belegt man viel-h ^ den

Ptehlen, die Bezeichnungen ausschliesslich im folgenden Sinne:

C « H r,-CH:CHCII 2 - C 6 H 5 .CH:CH-Ch/ C 6 H 5 CH:CH C^ C 6 H 6 CH:CH CO

C >nnamyl Cinnamyliden Cinnamenyl Cinnamoyl,

I!

entsprechend der Bedeutung vonBenzyl, Benzyliden, Benzenyl unde Uzoyl" zu benutzen.