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Mntheilung der aromatischen Garbonsäuren.
3) Carbonsäuren, deren Carboxylgruppen sämmtlich °theilweise in Seitenketten gebunden sind, und zwar
a) in gesättigten Seitenketten, z. B.:
/CH,-C0 2 HC 6 H 5 .CH 2 .C0 2 H; C 6 H 4 < ; C 6 H 5 .CH,-CH,-CH 2 -C0 2 H etc.
X C0 2 H
b) in ungesättigten Seitenketten:
,-CH:CH.C0. 2 H
etc.\C0 2 H
4) Phenolcarbonsäuren, z. B.:
OH-C 6 H 4 -C0 2 H; (OH^CHg-COjH; OH-C 6 H 4 -CH:CH.CO a H etc.
5) Alkoholsäuren, z.B.:
C 6 H 5 .CH:CH.C0 2 H; C 6 H 4
C 6 H 4
CH 2 (OH)
C 6 H 5 .CH(OH).C0 2 H etc.
4 \C0 2 H6) Aldehyd- und Ketonsäuren, z. B.:
/CHOC 6 H 4 < ; C 6 H 5 -CO.C0 2 H; C 6 H 5 -CO.CH,-C0 2 H etc.
x C0 2 H
Die erste dieser Gruppen umfasst die denkbar einfachste aro» 1 'tische Säure:
C 6 H 6 'C0 2 H
— die sogenannte „Benzoesäure" (vgl. S. 536ff.) — und ihre Ho 01logen. Diese Reihe der einbasischen Kerncarbonsäuren seiin die sKapitel geschildert.
I. Bildungsreisen.
Bei den wichtigeren Bildungsweisen der einwerthigen aromatiscSäuren lassen sich die folgenden drei Hauptfälle unterscheiden:
he»
b3*
A. Die Carboxylgruppe -CO-OH wird — als solche oder zunä&in Form der Säurechloridgruppe -CO-Cl, Säureamidgruppe -vNH 2 etc. —• direct an Stelle von Wasserstoffatomen dBenzolkerns eingeführt.
B. Die Carboxylgruppe wird — als solche oder zunächst in F" rder Nitrilgruppe -CN — an Stelle von Substituenten in <* eBenzolkern eingeführt.
C. Die Carboxylgruppe wird durch Oxydation bezw. ande*artigen Abbau aus Kohlenstoffseitenketten des BenZ°kerns erzeugt.