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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Mntheilung der aromatischen Garbonsäuren.

3) Carbonsäuren, deren Carboxylgruppen sämmtlich °theilweise in Seitenketten gebunden sind, und zwar

a) in gesättigten Seitenketten, z. B.:

/CH,-C0 2 HC 6 H 5 .CH 2 .C0 2 H; C 6 H 4 < ; C 6 H 5 .CH,-CH,-CH 2 -C0 2 H etc.

X C0 2 H

b) in ungesättigten Seitenketten:

,-CH:CH.C0. 2 H

etc.\C0 2 H

4) Phenolcarbonsäuren, z. B.:

OH-C 6 H 4 -C0 2 H; (OH^CHg-COjH; OH-C 6 H 4 -CH:CH.CO a H etc.

5) Alkoholsäuren, z.B.:

C 6 H 5 .CH:CH.C0 2 H; C 6 H 4

C 6 H 4

CH 2 (OH)

C 6 H 5 .CH(OH).C0 2 H etc.

4 \C0 2 H6) Aldehyd- und Ketonsäuren, z. B.:

/CHOC 6 H 4 < ; C 6 H 5 -CO.C0 2 H; C 6 H 5 -CO.CH,-C0 2 H etc.

x C0 2 H

Die erste dieser Gruppen umfasst die denkbar einfachste aro» 1 'tische Säure:

C 6 H 6 'C0 2 H

die sogenannteBenzoesäure" (vgl. S. 536ff.) und ihre Ho 01logen. Diese Reihe der einbasischen Kerncarbonsäuren seiin die sKapitel geschildert.

I. Bildungsreisen.

Bei den wichtigeren Bildungsweisen der einwerthigen aromatiscSäuren lassen sich die folgenden drei Hauptfälle unterscheiden:

he»

b3*

A. Die Carboxylgruppe -CO-OH wird als solche oder zunä&in Form der Säurechloridgruppe -CO-Cl, Säureamidgruppe -vNH 2 etc. direct an Stelle von Wasserstoffatomen dBenzolkerns eingeführt.

B. Die Carboxylgruppe wird als solche oder zunächst in F" rder Nitrilgruppe -CN an Stelle von Substituenten in <* eBenzolkern eingeführt.

C. Die Carboxylgruppe wird durch Oxydation bezw. ande*artigen Abbau aus Kohlenstoffseitenketten des BenZ°kerns erzeugt.