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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Chloranil.

.CO.CH CHC1

CH CHC1

OH

H-C x I /C-Cl

IIH-C/ \c-Cl

ÖH

h-c ?-cs

H.i ^- C1

\co/

Die Chlorderivate des Benzochinons sind mit den entspreche 11 'den Hydrochinonen und Oxirnen in der Tabelle Nr. 57 auf S. 445 z°"sammengestellt.

Die wichtigste dieser Verbindungen ist das TetrachlorchinOl 1C 6 C1 <1 0 2 gewöhnlich Chloranil genannt, weil es zuerst von EedMA^"durch Chlorirung von Indigoderivaten erhalten wurde (vgl. S. 168). ^ sbildet sich bei der Behandlung sehr vieler aromatischer Substanz^'z. B. Anilin, Phenol, Salicylsäure, mit Kaliumchlorat und Salzsäure-Am bequemsten erhält manrohes Chloranil" ein Gemisch v01Trichlor- und Tetrachlor-Chinon durch Einwirkung von Kaliumchlor aund Salzsäure auf Paraphenylendiamin; das rohe Chloranil ist für vlßlZwecke direct verwendbar; erwärmt man es mit Salzsäure (Bildung v ° nTetrachlorhydrochinon aus Trichlorchinon vgl. S. 447) und oxyd irdarauf mit Kaliumbichromat, so wird auch das darin enthaltene Tri'chlorchinon in Tetrachlorchinon übergeführt, welch' letzteres endlich a uToluol krystallisirt werden kann. Tetrachlorchinon bildet dicke, citroneU"gelbe Blättchen, sublimirt ohne vorher zu schmelzen, schmilzt im zl1 'geschmolzenen Röhrchen bei 290°, ist in Wasser unlöslich, in Alkob 0schwer löslich. Durch Einwirkung von Beductionsmitteln, aber & uCdurch längeres Erwärmen mit Salzsäure oder Bromwasserstoffsäure g 6 ' 1es in Tetrachlorhydrochinon über; in Folge dieses Uebergangs kan 11man es als Oxydationsmittel verwenden; es eignet sich besonders zurErzeugung mancher Farbstoffe durch Oxydationsprocesse '/.. B. d cSMethylvioletts (s. dort) aus Dimethylanilin im Laboratoriumsmassstab,

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