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Älkylirung und Reduetion des Phloroglucins.
421
^centrirtes wässeriges Ammoniak auf Phloroglucin reagirt \ — schon
,p 1 ^ Stehen in der Kälte entsteht Amidoresorcin C 6 H 3 (OH) 2 (NH 2 )
^ bloranain, Amino-l-dioxy-3.5-benzen), bei längerem Stehen Diamido-
Pkenol C 6 H 3 (OH)(NH 2 ) 2 (Diamino-1.3-oxy-5-benzen) — erscheint für ein
eton verständlicher als für ein Phenol.
, Besonders schlagend beweist das Verhalten des Phloroglucins beir Älkylirung 2 mit Jodalkylen in Gegenwart von alkoholischem Alkalie Neigung zum Uebergang in die Ketonform. Es entstehen tetra-,i^nta- und hexa-alkylirte Produkte, deren Alkylgruppen nicht durch0c heu mit Jodwasserstoff wieder abgespalten werden können und dem-c b nicht an Sauerstoff, sondern an Kohlenstoff gebunden sind. Die01 Hexamethylphloroglucin z. B. hiernach zukommende Formel:
C(CH 3 ) 2
CO
CO
(CH 3 ) 2 C C(CH 3 ) 2
\co- /
^ r( l ferner dadurch bestätigt, dass es beim Erhitzen mit rauchendera «säure auf 190° in Kohlensäure, Diisopropylketon und Isobuttersäure8es Palten wird':
?0— (XPHA-I-CO
CO-CH(CH 8 ) 8
CO-OH
...j + 2H 2 0 =| + C0 2 + |
C(CH 3 ) 2 -UC0-|-C(CH 3 ) 2 CH(CH 3 ) 2 CH(CH 3 ) 2
Dass Phloroglucin bei der Behandlung mit Natriumamalgam schonkalter, wässeriger, neutral gehaltener Lösung sechs Wasserstoffatometr ummt, um in Phloroglucit (Cyclohexantriol):
/CIL.
CH(OH) CH(OH)
CH,
EL
CH(OH)
üb
erzugehen 3 , wird man gleichfalls als Aeusserung seiner Ketonfunktiondachten dürfen.
Ueber die Einwirkung von Halogen 4 vgl. Bd. I, S. 868.
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(1384);[MAN u '
M.
1 Pollak, Monatsh. 14, 401 (1893).
2 Herziq u. Zeisel, Monatsh. 9, 217, 882 (1888); 10, 735(1889): 14, 376 (1893).; a »güues, Monatsh. 0, 1045 (1888); 10, 459 (1889). — Spitzek, Monatsh. 11, 104
7 (1890). — Ulkich, Monatsh. 13, 245 (1892).
3 W. Wislicenüs, Ber. 27, 357 (1894).
4 Zinoke u. Kegel, Ber. 22, 1467 (1889); 23, 230, 1706 (1890).