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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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427
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Älkylirung und Reduetion des Phloroglucins.

421

^centrirtes wässeriges Ammoniak auf Phloroglucin reagirt \ schon

,p 1 ^ Stehen in der Kälte entsteht Amidoresorcin C 6 H 3 (OH) 2 (NH 2 )

^ bloranain, Amino-l-dioxy-3.5-benzen), bei längerem Stehen Diamido-

Pkenol C 6 H 3 (OH)(NH 2 ) 2 (Diamino-1.3-oxy-5-benzen) erscheint für ein

eton verständlicher als für ein Phenol.

, Besonders schlagend beweist das Verhalten des Phloroglucins beir Älkylirung 2 mit Jodalkylen in Gegenwart von alkoholischem Alkalie Neigung zum Uebergang in die Ketonform. Es entstehen tetra-,i^nta- und hexa-alkylirte Produkte, deren Alkylgruppen nicht durch0c heu mit Jodwasserstoff wieder abgespalten werden können und dem-c b nicht an Sauerstoff, sondern an Kohlenstoff gebunden sind. Die01 Hexamethylphloroglucin z. B. hiernach zukommende Formel:

C(CH 3 ) 2

CO

CO

(CH 3 ) 2 C C(CH 3 ) 2

\co- /

^ r( l ferner dadurch bestätigt, dass es beim Erhitzen mit rauchendera «säure auf 190° in Kohlensäure, Diisopropylketon und Isobuttersäure8es Palten wird':

?0 (XPHA-I-CO

CO-CH(CH 8 ) 8

CO-OH

...j + 2H 2 0 =| + C0 2 + |

C(CH 3 ) 2 -UC0-|-C(CH 3 ) 2 CH(CH 3 ) 2 CH(CH 3 ) 2

Dass Phloroglucin bei der Behandlung mit Natriumamalgam schonkalter, wässeriger, neutral gehaltener Lösung sechs Wasserstoffatometr ummt, um in Phloroglucit (Cyclohexantriol):

/CIL.

CH(OH) CH(OH)

CH,

EL

CH(OH)

üb

erzugehen 3 , wird man gleichfalls als Aeusserung seiner Ketonfunktiondachten dürfen.

Ueber die Einwirkung von Halogen 4 vgl. Bd. I, S. 868.

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(1384);[MAN u '

M.

1 Pollak, Monatsh. 14, 401 (1893).

2 Herziq u. Zeisel, Monatsh. 9, 217, 882 (1888); 10, 735(1889): 14, 376 (1893).; a »güues, Monatsh. 0, 1045 (1888); 10, 459 (1889). Spitzek, Monatsh. 11, 104

7 (1890). Ulkich, Monatsh. 13, 245 (1892).

3 W. Wislicenüs, Ber. 27, 357 (1894).

4 Zinoke u. Kegel, Ber. 22, 1467 (1889); 23, 230, 1706 (1890).