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Bmzylhydroxylamine.
A.ftdes Hydroxylaminrestes wird. Als einfachste Körper dieser -
erscheinen die Benzylderiyate des Hydroxylamiiis 1 , welche in neuer
Zeit namentlich von Beheend und seinen Mitarbeitern im Anschluss
die Untersuchungen über die Stereoisomerie der aromatischen Aldo* 1
(vgl. dort) eingehend bearbeitet wurden.
So lange man für das Hydroxylamin selbst nur die Formel:
H x in>N—OH
in Betracht zieht, erscheinen fünf Benzylderivate möglich:
C 6 H 5 .CH 2 —O-NH, C 6 H 5 -CH 2 —NH(OH)
«-Benzylhydroxylamin |9-Benzylhydroxylamin
C 6 H 3 .CH 2 -(\ C B H»-CH ax
>NHC 6 H S -CH S -
«-Dibenzylhydroxylamin
>N(OH)C 6 H 6 .CH//?-Dibenzylhydroxylamin
(C 6 H 6 • CH 2 ) 2 N—0 • CH 2 • 0 6 H 5Tribenzyl hydroxylamin.
Diese Verbindungen sind sämmtlich bekannt,
a-Benzylhydroxylamin C 6 H 6 • CR, • 0 • NH 2 entsteht durch Spaltung des Ben«?acetoxims C 6 H s -CH 2 -0-N:C(CH 3 ) 2 , welches durch Einwirkung von Benzylc'" 01 gauf die Natrium Verbindung des Acetoxims erhalten wird, mit concentrirter Salz sil(vgl. Bd. I, S. 390), ist flüssig, siedet unter 30 mm Druck bei 118—119°, wird d u ^ (Erhitzen mit Salzsäure unter Spaltung in Hydroxylamin und Benzylchlorid zers ,>giebt beim Kochen mit concentrirter Jodwasserstoffsäure Benzyljodid, rw 11 .FEHUNG'sche Lösung nicht und liefert bei der Oxydation mit KaliumbichrOBenzylalkohol und Stickoxyd. — f?-Benzylhydroxylamiii C 6 H 5 -CH,-NH(OH) wird * u "
,N.CH,.C Ä H R
Benzyl-isobenzaldoxim CeHs-CH^
X 0
und aus «-Dibenzylhydroxy
law 1 "
durch Spaltung mit concentrirter Salzsäure gewonnen, krystallisirt aus Petrole 1äther in Nadeln, schmilzt bei 57°, wird durch Erhitzen mit concentrirter Salzs» 11auf 150—160° nicht verändert, durch Jodwasserstoffsäure in Benzylamin überget ureducirt FEHUNG'sche Lösung schon in der Kälte und liefert bei der Oxydation 'Kaliumbichromat Bisnitrosylbenzyl (C 7 H 7 ) 2 (NO) 2 (vgl. unter Benzaldoxim). VersU c Jdas f9-Benzylhydroxylamin durch Krystallisation seiner Salze mit optisch actl l„Säuren, in etwaige optisch active Componenten zu zerlegen, wurden durch diewägung veranlasst, dass sein Molecül ein asymmetrisches StickstofFatom entn"ergaben aber ein negatives Resultat.
1 Janny, Ber. 16, 175 (1883). — C. Schbamm, ebenda, 2184. — Walde»,19, 1626, 3287 (1886); 20, 1751 (1887). — Beckmann, Ber. 22, 437, 515, 1532,
Ber-
1595
(1889); 26, 2284, 2632 (1893). — Behbend u. Leuchs, Ber. 22, 384, 613 (1889). A"*257, 203 (1890). — Behbend u. König, Ber. 23, 1774 (1890). Ann. 263, 175 (l 89 ^— Kothe, Ann. 266, 310 (1891). — M. Schmidt, J. pr. [2] 44, 513 (1891)- "JBehbend u. Nissen, Ann. 269, 393 (1892). — Beckmann u. Koesteb, Ann. 274,(1893). — Lindneb, Ann. 275, 133 (1893). — A. Michaelis u. Scheöteb, Ber. 26, 21 J(1893).
fol e