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Praktikum des anorganischen Chemikers : Einführung in die anorganische Chemie auf experimenteller Grundlage
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Eeaktionen der Orthophosphorsäure

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1 einwertiges Metallatom 1 Atom H1 zweiwertiges „ 2 Atome H

1 dreiwertiges „ 3 „ H

Sollen saure Salze formuliert werden, so ist zu beachten, daß z. B. beieinfach sauren Phosphaten von jedem Phosphorsäure-Molekül 1 H-Atom un-

er setzt bleiben muß,zweifach sauren Phosphaten von jedem Phosphorsänre-Molekül 2 H-Atome

unersetzt bleiben müssen.

Will man z. B. die Formel des zweifach phosphorsauren Calciums ableiten,so darf im Phosphorsäuremolekül nur ein Wasserstoffatom vertreten werden.Das zweiwertige Calcium, das an die Stelle von 2H tritt, muß daher daszweite Wasserstoffatom in einem zweiten Molekül Phosphorsäure ersetzen:

(P0 4 H,K c

(P0 4 H 2 p ua -

Eeaktionen der Orthophosphorsäure.Magnesiumsalze. Man versetze im Reagensglase etwas einerkonzentrierten Lösung von Natriumphosphat (erkaltete Lösung von

Fig. 17. Wachstumsformen. Fig. 18. Ausgebildete Kristalle.

Ammoniumniagnesramphosphat.

dem oben ausgeführten Kristallisationsversuch) mit Magnesiumsalz-lösung': es entsteht ein Niederschlag von einfach saurem Magnesiuni-phosphat. Reaktionsgleichung? Der Niederschlag ist in viel Wasserlöslich.

Gibt man zu der verdünnten Lösung des einfach sauren Mag-nesiumphosphats eine Lösung von Salmiak und soviel Ammoniak,daß die Flüssigkeit deutlich danach riecht, so entsteht ein weißer,kristallinischer Niederschlag des in Wasser so gut wie unlöslichenDoppelsalzes Ammoniummagnesiumphosphat:

\ONH 4