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Cölenteraten.
Fig. 164.
Fig. 165.
s : ek
Fig. 164. Hydra viridis, oben mit einem Kranz von Hoden, tiefer mit einer
Ovarialanschwellung und einem austretenden Ei.
Fig. 165. Körperschichten von Hydra (nach F. E. Schulze aus Hatschek). en
Entoderm, $ Stützlamelle, m ectodermale Muskelschicht, ek Ectoderm mit Cuticula c,
cn Nesselkapselzellen, e Epithelzellen.
Hydra hat nur zwei durcheine structurloseMembran, die Stütz-lamelle, getrennte Körperschichten,das den Magen auskleidende, mitGeißeln versehene Entoderm unddas die Körperoberfläche bedeckendeEctoderm (Fig. 1(55). Jede derbeiden Körperschichten besteht auseiner Lage Epithelmuskelzellen (cfr.S. 77), welche an ihrer Basis imEctoderm Iongitudinale, im Ento-derm circuläre, glatte Muskelfaserngebildet haben. Im Ectoderm lagernferner Ganglienzellen, Nesselzellenund Geschlechtszellen. Die Nessel-zellen drängen sich in größererMenge an den Tentakeln zu kleinen,mit Cnidocils bedeckten Wülstenzusammen. Die nur zeitweilig auf-tretenden Geschlechtszellen erzeu-gen im Ectoderm umschriebeneHöcker: dicht unter den Tentakelneinen Kranz von Hoden, etwas tieferdie Eier (Fig. 164), beide häufigin demselben Tier. Häufiger alsin Geschlechtsreife findet man dieSüßwasserpolypen in ungeschlecht-licher Vermehrung durch Knos-
Fig. 166. Campanularia Johnstoni, aHydranthen mit Hydrotheca, b im zurück-gezogenen Zustand, d liydrocaulus, f Go-notheca mit Blastostyl und Medusen-knospen, ^abgelöste Meduse (nach Allman).