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Basalteruptionen finden sich nicht in der Nähe von Kis-singen, sondern erst auf den eigentlichen Rhönbergen*),^o sie den Muschelkalk durchbrochen haben, welcherdaher ihre Kuppen meist ringförmig umlagert.
Von Pleistocän-Ablagerungen, welche währendder ersten Periode der Austiefung des Saalothales ent-standen sind, und jetzt in beträchtlicher Höhe über demFlusse getroffen werden, ist Löss in grosser Mächtig-keit namentlich bei Euerdorf, dann sandiger Lehm,Meist zu Ziegeln benützt, bei (xaritz verbreitet. Weittiefer, nur 4,73 Meter über dem jetzigen Saalespiegelhegt grobes Gerolle, überwiegend aus Buntsandsteinbestehend, aber auch reich an Basalt, der vom Kreuz-berg, und Phonolith, welcher vom Käuling abstammt,Und der Saale durch die Steinach zugeführt worden istUnd noch wird. Es begreift sich leicht, dass die grosseMenge von Trümmern vulkanischer, an Alkalien und* hosphorsäure reicher Gesteine, welche sich im Saal-grunde abgelagert haben und noch ablagern, einenäusserst fruchtbaren Wiesenboden bilden, welcher gegendie mageren Felder des Buntsandsteingobietes sehr vor-teilhaft absticht.
Demjenigen, welcher sich in die speciellen höchstwteressanten Verhältnisse unserer fränkischen Triaseinen Einblick verschaffen will, empfehlen wir die inder Würzburger naturwissenschaftlichen Zeitschrift, V.und VI. Band (1864 bis 1867) mitgetheilten ausführ-lichen, durch Abbildungen und Profilzoichnungen er-läuterten Abhandlungen von Prof. Dr. F. Sandbergor,auch C. W. Gümbel's geognostischo Karte von Bayern.
*) s. F. Sandbergor, Zur Naturgeschichte der Rhön, Vor-tra g, gehalten 1880 in dem Vereine für Geographie und Statistik/,u Frankfurt a/M. Abgedruckt in d. Gemeinnützigen Wochen-schrift. 3i. j ahrg . 18 81. Nr. 1.—6.