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1 (1907) Qualitative Analyse
Entstehung
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Hielier gehören : Sc hwe feisäure, Fluor wassäure und Kies elflourwasser stoff säur e.

stoff-

Gruppe VII

enthält feuerbeständige Säuren, die mit Alkalien lösliehe Salze bilden.Hieher gehören: Kieselsäure, Wolframsäure, Titan-säuro, Niobsäure, Tantalsäure und Zirkonsäure.

Gruppe I.

Silbernitrat erzeugt eine in Salpetersäure unlösliche Fällung.Baryuinchlorid erzeugt keine Fällung.

Chlorwasserstoffsäure HCl.

Vorkommen. Der Chlorwasserstoff im freien Zustande findetsich in geringen Mengen in den Exhalationen der tätigen Vulkane,außerordentlich verbreitet dagegen sind seine Salze, speziell dieAlkalichloride, siehe diese.

Bildung. Die Chlorwasserstoffsäure wird dargestellt durchBehandeln irgend eines Chlorides mit konzentrierter Schwefelsäure.Gewöhnlich verwendet man dazu Kochsalz als das billigste Chlorid.

Läßt man die Schwefelsäure auf Kochsalz einwirken, so findetschon in der Kälte eine reichliche Chlorwasserstoffentwicklung undBildung von Mononatriumsulfat statt:

NaCl -f H 2 S0 4 = NaHS0 4 -f HCl

In der Hitze wirkt das Mononatriumsulfat noch weiter auf Koch-salz ein:

NaCl -f NaHS0 4 = Na 2 S0 4 + HCl

Außer durch Zersetzung von Chloriden durch die schwerflüchtigeSchwefelsäure bildet sich der Chlorwasserstoff beim Behandeln vielerSäurechloride mit Wasser:

PCL. -f 3 H 2 0 = P0 3 H 3 -f 3 HCl

Eigenschaften. Chlorwasserstoff ist ein farbloses, stechendriechendes, an feuchter Luft nebelbildendes Gas. Es ist sehr leichtlöslich in Wasser: 1 Volum Wasser löst bei gewöhnlicher Tem-peratur (18° C) 451 Volum Chlorwasserstoff. Das spez. Gew. dergesättigten Lösung des Chlorwasserstoffs in Wasser ist L2064 und100 gr der Lösung enthalten 42 - 3 gr Chlorwasserstoff. Die ge-wöhnliche, reine Handelssäure hat das spez. Gew. 1*181"19 und