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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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705
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Quantitative Elementaranalyse

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die

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Saurem Natron dann von b bis c mit reinem Kupferoxyd, von c bis d mit

•lern Gemische von Kupferoxyd und der gewogenen organischen Substanz,

F'S- 2i) - von d bis e wieder mit reinem

a fy c \ Jl e \ f\ Kupferoxyd, und hierauf bis /mit

t W;.:,,:',^SS3ÄÄS^p^^S^S^"iSäi^ reinen Kupferdrehspänen.

1 Die so vorgerichtete Röhre

legt man hierauf in einen Verbrennungsofen, Fig. 30, befestigt daran

mittelst eines gut schliessenden Korkes a eine unter einem rechten Win-

pj g0 kel gebogene Gasleitungs-

röhre c/, und taucht diesein eine kleine Quecksil-berwanne unter. Man er-wärmt nun zuerst das dop-peltkohlensaure Natron beib durch einige glühendeKohlen, und verdrängtdurch die entweichendeKohlensäure und den Was-8 erdampf die in der Röhre enthaltene atmosphärische Luft, welche in Blasendurch das Quecksilber entweicht. Wenn eine Probe dieser entweichendenLuft für sich aufgesammelt, von Kalilauge vollständig absorbirt wird, so kann•nan sicher sein, dass alle atmosphärische Luft ausgetrieben ist. Man bringt"un über die Mündung der Gasleitungsröhre eine zum Theil mit Quecksil-ber, zum Theil mit Kalilauge gefüllte, genau in C. C. getheilte GlasglockeC, und schreitet nun in gewöhnlicher Weise zur Verbrennung. Der gebil-dete Wasserdampf und die gebildete Kohlensäure werden von der Kalilaugeaufgenommen, das Stickgas dagegen sammelt sich in Blasen aufsteigendi'i der Glocke an. Hat man die ganze Mischung zum Glühen gebracht,Und ist alle organische Substanz verbrannt, so ist nun die Verbrennungs-""öhre noch mit Kohlensäure und Stickgas gefüllt, die noch in die Glockegetrieben werden müssen. Dies bewerkstelligt man dadurch, dass manö un den noch unzersetzten Theil des doppelt-kohlensauren Natrons mitSUihenden Kohlen umgibt, so dass durch die sich entwickelnde Kohlen-säure das noch in der Röhre befindliche Stickgas in die Gocke überge-führt wird. /

Die während der Verbrennung entwickelte Kohlensäure, so wie auchdie aus dem kohlensauren Natron stammende wurde von der Kalilauge^sorbirt, und das sich im oberen Theile der Glocke ansammelnde GasGesteht demnach nur aus Stickstoff. Um das Gas zu messen, d. h. seinVolumen zu bestimmen, bringt man die Glocke, durch Quecksilber abge-sperrt , in einen grossen Cylinder mit destillirtem Wasser, wobei dasQuecksilber untersinkt, und die Kalilauge sich mit dem Wasser mischt,^lan erneuert das Wasser, lässt die Glocke einige Stunden lang stehen,^is Gas und Wasser die Temperatur des Zimmers angenommen haben,lad misst dann das Gas, nachdem man die Temperatur des Wassers und

v - Go rup-Besanez, Chemie II. 45

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