A.midartige stickstoffhaltige Verbindungen.
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Sai* „ Vorkommen. Das Sarkin ist bisher im Fleische des Pferdes, Vorkom-
ins doi*LS. 5wirdnd affl" 11Massehren >"le Nie*lzen,Beim
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l *eii und Hasen aufgefunden. Es findet sich auch in der Milz, dem
rz niuskel, und wahrscheinlich den Nieren, der Thymus und Thyreoidea.
i Dar Stellung. Man gewinnt das Sarkin aus der nach dem Aus-
I " sta 'lisiren des Kreatins aus der Fleischfiüssigkeit bleibenden Mutter-
&e, indem man dieselbe mit essigsaurem Kupferoxyd zum Kochen
I ltz t, den ausgewaschenen Niederschlag durch Schwefelwasserstoff zer-
8 l i und das Filtrat eindampft. Das sich ausscheidende Sarkin wird
j c " Kochen mit Bleioxydhydrat, Ausfällen des Bleis aus dem Filtrate
. ctl Schwefelwasserstoffgas, und Eindampfen der klaren filtrirten Flüs-
Skeit gereinigt.
Darstel-lung.
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Guanin.
C 10 H 5 N 5 O 2 .
i Das Guanin stellt eine weisse bis gelblich-weisse amorphe Masse Eigen. i die zusammenhängende Stücke bildet. Es lässt sich leicht pulvern, sthaflen(1 geruch- und geschmacklos, in Wasser, Alkohol und Aether bei-^ e unlöslich, löst sich aber leicht in Säuren und Alkalien auf. EsQ über 200° C. erhitzt werden, ohne sich zu verändern, stärker erhitztx zersetzt es sich.Wird Guanin mit Salpetersäure gelinde erwärmt, so löst es sich auf,dass Gasentwickelmig stattfindet. Nach dem Verjagen der Sal-zsäure bleibt ein citronengelber Rückstand, der sich in Kali und Am-.Iu ak mit tief gelbrother Farbe löst. Der nach dem Verjagen der Sal-zsäure bleibende Rückstand enthält Xanthin und eine gelbe Nitro-
adung.
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j. Durch Oxydation mit übermangansaurem Kali wird das Guanin ini. "Stoff, Oxalsäure und eine andere: Oxyguanin genannte, aber nichtGehend studirte Verbindung verwandelt.Das Guanin verbindet sich mit Säuren, mit Baseu und mit Salzen.Die Verbindungen des Guanins mit Säuren erhält man leicht durchs «i des Guanins in den betreffenden Säuren in schönen Krystalli-
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'^tien. Das salz saure Guanin gibt mit Platinchlorid eine Doppel-bindung von Guanin-Platinchlorid: C 10 H ä N s 0 2 ,HCl.PtCl 2 +4 aq.,
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111 pomeranzengelben Krystallen ansehiesst.Auch mit Jod- und Bromwasserstoffsäure sind Verbindungen des
ms dargestellt.
Das Guanin verbindet sich ferner mit Quecksilberchlorid, Chlor-^ '"Him, Chlorzink und salpetersaurem Quecksilberoxyd; auch eine Sil-
0:x ydverbinduug ist dargestellt,o Vorkommen. Das Guanin ist ein Bestandteil des sogenannten vorkom^ ^no's, einer als Düngmittel in den Handel gebrachten Substanz, mra1,Cüe aus den Excrementen gewisser an der Küste von Peru und Afrika