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durch ver-dünnteSchwefel-säure 'inSaliretlnundZueker
und gibtmit ver-dünnterSalpeter-säure Ho-Hcin.
Darstel-lung.
Saligenin.
Verbindungen unbekannter Radicale
' " C 26 H 18 O u I- 2 HO = C u H 8 0 4 + C 13 H 12 0 12
Salicin Saligenin Traubenzucker.
Beim Erwärmen mit verdünnten Säuren, namentlich mit Schweb' -säure, spaltet es sich in Saliretin und Zucker:
C26 H 18 0 H — C u H 6 0 3 -)- C 13 H 18 0 V2Salicin Saliretin Traubenzucker.
Durch verdünnte Salpetersäure wird das Salicin in Heliciu übe r 'geführt. Mit Salpetersäure von verschiedener Stärke behandelt und g 6 'kocht, bilden sich N itrosalicylsäure, die damit isomere Aniloti"'säure: Cj4H 5 NO 10 , und endlich Trinitrophenylsäure.
Durch schmelzendes Kali wird das Salicin unter Wasserstoffentwic*|lung in oxalsaures und salicylsaures Kali verwandelt, bei der Destillati 0über gebrannten Kalk liefert es Phenylalkohol und salicylige Säur e 'chromsaures Kali und Schwefelsäure damit destillirt, geben saHcyliBSäure, Ameisensäure und Kohlensäure.
Aus allen diesen Reactionen ergibt sich ein inniger Zusammenhäa«des Sülicins mit den Salicyl- und Fhenylverbindungen.
Darstellung. Man erhält das Salicin aus den Weidenrinden, ind^man dieselben mit Wasser auskocht, die wässerige Lösung unter Zusävon Bleioxydhydrat concentrirt, aus dem Filtrat das gelöste Blei din' cSchwefelwasserstoff entfernt und zur Krystallisation verdunstet. Auch *ffPopulin kann es dargestellt werden.
Das Salicin wird im Grossen fabrikmässig dargestellt, da es inMedicin als fiebervertreibendes Mittel, als Surrogat für Chinin »gewendet wird.
Saligenin: C14 H s Ov Dieser Körper ist eines der Spaltungsprodu cdes Salicins bei der Einwirkung von Fermenten. Man versetzt e>wässerige Salicinlösung mit etwas Emulsin, oder Mandelmilch, weW ,dieses Ferment enthält, oder auch wohl mit Speichel, und lässt ll20—8ö° C. diese Fermente 10—12 Stunden lang einwirken. Man seh 6 'telt hierauf die Flüssigkeit, die Saligenin und Zucker enthält, <*Aether, der das Saligenin aufnimmt und beim Verdunsten dasselbeglänzenden rhombischen Krystallblättern zurücklässt.
Die Krystalle des Saligenins sind in Wasser, Alkohol und Ae'" 1löslich, schmelzbar. Die .Lösung des Saligenins färbt sich mit Ei s<3chlorid tief blau.
Wird das Saligenin über 100°C. erhitzt, so wird es unter Bild""
von salicyliger Säure und Saliretin zersetzt. Durch Behandlung
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verdünnten Säuren wird es ebenfalls in Saliretin verwandelt. Du' 1Oxydationsmittel geht es in salicylige Säure und Salicylsäure äDurch concentrirte Salpetersäure wird es in Trinitrophenylsäuregeführt.
Üb« 1 "
Seinem Verhalten nach könnte man das Saligenin als einen «liomigen Alkohol betrachten, dessen Aether oder Anhydrid das Salb.' 6
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