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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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428
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428 Mehratomige Säureradieale,

tralen Kalksalzes in Salpetersäure. Die aus Wasser sich ausscheide 11Krystalle zeigen niemals hemiedrische Flächen, wohl aber die aus (Salpetersäure beim Erkalten sich ausscheidenden.

Neutraleräpfelsau-rer Kalk.

Aepfel-

sauresBleioxyd.

AepfelsauresBisen-oxyd.

Vorkom-men.

ii

Neutraler äpfelsaurer Kalk 8 4 c j0 4

Krystallisirt mit 4 Aeq. Krystallwasser in glänzenden grossen >~' c V-,peti, mit 2 Aeq. Krystallwasser in weissen körnig-warzigen Massen-Bierhefe und Wasser versetzt, geht dieses Salz bei mittlerer Temp era ,

ist '

in bernsteinsauren, essigsauren und buttersauren Kalk über.Wasser löslich.

Es

C s H 4 0 6

0 4 -f- 6 aq.

Aepfelsaures Bleioxyd

(neutrales) Pb 2

Durch Fällung eines äpfelsauren Salzes mit Bleioxydsalzen erb»'ein weisser käsiger Niederschlag, der sich nach einiger Zeit in der rsigkeit in concentrisch gruppirte Nadeln verwandelt. In kaltem W* 8wenig, in heissem Wasser leichter löslich. Unter Wasser schmilz 1,zu einer pflasterartigen Masse, die beim Erkalten krystallinisch ers$

f't'fAepfelsaures Eisenoxyd. Dieses Salz ist im Exlraetmii '

tum der Pharmakopoen enthalten, welches durch Auflösen von r^ 1

Bildungund Dar-stellung:.

DieAepfel-säure istaus Aspa-ragrinkünstlichdarstell-bar.

Die künst-lich dargre-stellteSäure undihre Salzesind op-tisch un-wirksam,

tl

eipomatum der .Pharmakopoen enthalten, welches durch Auflösen von l< "

Eisenfeile in unreifem Aepfelsafte, Abdampfen der Lösung, Aufnc'" 1

des Rückstandes in Wasser, und abermaliges Verdunsten bis zur Extr

consistenz dargestellt wird

Auch einige Methyl- und Aethyläther und Aethersäuren der A e Psäure sind dargestellt.

Vorkommen. Die Aepfelsäure gehört zu den verbreitetsten °reu des Pflanzenreiches. Von anderen Pflanzensäuren begleitet, "isie sich in vielen fleischigen Früchten, den Aepfeln, den Vogelbe»dem Safte der Schlehen, des Sauerdorns, des Hollunders; sie HfiHauslauch, in den Zwetschen, Kirschen, Johannis-, Stachel- undbeeren und noch in vielen anderen Pflanzen in grösserer oder irerinS 1

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Menge enthalten. Ueberall ist sie als meist saures Kali- oder Kai»,,enthalten, je mehr die Frucht ihrer Reife entgegengeht, desto mehr sc' 1die Säure durch Basen gesättigt zu werden. .

Bildung und Darstellung. Die Aepfelsäure kann auch kün st ...dargestellt werden, und zwar aus ihrem natürlich vorkommenden 1dem Asparagin (s. unten) durch Behandlung desselben mit salpß" ".Säure. Die so künstlich erhaltene Aepfelsäure weicht aber in '' _ (fEigenschaften von der durch den Lebensprocess erzeugten in mehrPunkten ab. Die natürlich vorkommende Aepfelsäure lenkt dd 1 f.larisirten Lichtstrahl nach links ab, ist laevogyr, wie man dies awohl auszudrücken pflegt, die künstlich dargestellte ist optisch |wirksam, d. h. sie lenkt nicht ab. AuchKrystallform and Schmelzp