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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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Phenyl 0 12 H 5 .

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Durch trockene Destillation der Anisylsäure mit Baryt erhaltenes*°fflatisch-riechendes, leichtes, bei 152° C. siedendes Oel.

Phenyl-Aethyläther(Phenetol)

Cl2 H5)C4H5)

Durch trockene Destillation des äthylsalicylsauren Baryts erhaltenesn genehm riechendes Oel.

lieh

»»'

Phenyl-Amyläther Ci 2 H 5 )

(Phenamylol) c ' H °-'

Durch Einwirkung von Jodainyl auf Kaliumphenylat erhaltenes leich-aromatisches Oel.

Die zusammengesetzten Aether und Aethersäuren:

■n • O12H5/

Essigsäure-Phenyläther 1 ;0-,

' C 4 H 3 0 2 i -

Zusammen-gesetzteAether,Aethersäu-ren undHaloide desl'henyls.

Phosphorsäur e-Phenyläther

(C 12 H 6 ) 3 /111 >0 6

po 2 (

b Oenanthylsäure-, Caprylsäure-ßenyläther, und endlich

und Pelargonsäure-

Phenyl-Schwefelsiiure

s 2 "o 4 )

I 0 4H.C 12 H 5 S

Alle diese Verbindungen haben, so theoretisch wichtig sie sind, kein

mittelbar praktisches Interesse, daher es genügt, nur ihre Existenz

. lc * Zusammensetzung zu constatiren. Von den Halo'iden des Phenyls

ls < das

Phenylchlorür 12 *

J Cl

Phenyl-chlorür.

rc h Einwirkung von Phosphorchlorid auf Phenylalkohol dargestellt. Ese ine farblose bewegliche, eigentümlich riechende, bei 136° C. siedende

u ssigkeit.

Phenylwasserstoff.Syn. Benzol, Benzin, Benzon,

Nach der Radicaltheorie:

C 12 H 6

Nach der Typentheorie:1C 12 H 6 \

H

Bei gewöhnlicher Temperatur farbloses, dünnflüssiges Oel, von Phenyi-

wasserstofl'(Benzol).

»' ° speeif. Gew. und angenehm gewürzhaftem Geruch, wird bei 0° C.

b St > schmilzt wieder bei -+- 5° C. und siedet zwischen 80° und 81° C.

e Hiibar mit hellleuchtender russender Flamme, unlöslich in Wasser, da-

* Seu löslich in Methyl- und Aethylalkohol, Aether und Aceton. Ist ein