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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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194
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194 Einatomige Alkohol- und ihnen correspondirende Säureradical 6 '

Schwefel- Man erhält es, indem man weingeistige Lösungen von Cetylchlof 11

ee y ' und Schwefelkalium erwärmt. Das Product wird in heissem Wasser g e '

schmolzen, und aus kochendem Weingeist umkrystallisirt. Silberglä 11 '

zende, bei 57° C. schmelzende, in Aether und heissem Alkohol löslich

Blättchen.

Cetyl

Mereap-

tan.

Cetyl-Mercaptan.

Syn. Cetylsulfhydrat.

Nach der Radicaltheorie:

CS2H33S, HS

Nach der Typentheorie:IC32 H33I0

h r 2

Seine Eigenschaften sind denen des Schwefelcetyls sehr ähnlich. '' jSschmilzt schon bei 50° C, und erstarrt nicht strahlig wie Schwefelcety 1 'sondern in zarten dendritischen Krystallen. Seine alkoholische LösuOogibt mit Silberoxydsalzen und mit Quecksilberchlorid weisse Niederschlag 6 '

Zur Darstellung des Cetylmercaptans vermischt man weingeistigLösungen von Cetylchlorür und Kaliumsulfhydrat, setzt BleizuckerlösuDgzu, fällt mit Wasser, und zieht den Niederschlag mit Aether aus.

«eintost,

Vcl-

Tricetylamin.

Tricetyl-amin.

C32 H33)I I

C32H 33 >N

I lC32H33I

Farblose, bei 39° C. schmelzende Nadeln, beim Erkalten krystaU 1 'nisch erstarrend. In heissem Alkohol löslich, und daraus beim ErkaW el1niederfallend. Seine Salze sind unlöslich in Wasser, löslich in Alkob 0und Aether. Sein Platindoppelsalz ist ein gelber pulveriger, in Alk 0 'hol kaum löslicher Niederschlag.

Man erhält das Tricetylamin, indem man in auf 180° C. erwärm teJodcetyl Ammoniakgas einleitet.

c

e r

y 1.

Ccryl.

C54 H 55 = 1 AtomIn Verbindungen.

C5iH 55 / 2 Atome zu einemC 5 <tH 55 ( Molekül vereinigt.Freies Ceryl.

Von dem Ceryl kennt man nur das cerotylsaure Ceryl, & e0Hauptbestandteil des chinesischen Wachses, von dem wir bei & etentsprechenden Säure handeln werden, und den