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1 (1863) Lehrbuch der anorganischen Chemie : mit Einschluss der experimentellen Technik
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614

Allgemeine Gesetzmässigkeiten.

Luft = 1

■

WasserstoffSauerstoffSchwefelStickstoffChlor . .Brom . .Jod . .

Evicht.

Aequivalenl

asserstoft'

Wasserston'

= 1

= 1

1

1

16

8

32

16

14

14

85,5

35,5

80

80

127

127

0,0692

. 1,1056

. 2,211

. 0,9713

. 2,458

. 5,585

, 8,784

Die Zahlen 1 und 16 drücken nicht das Gewichtsverhältniss aus, inwelchem sich Wasserstoff und Sauerstoff miteinander vereinigen, es sindnicht ihre Aequivalentgewichte. Nach der atomistischen Theorie sind imWasser 2 Atome Wasserstoff mit 1 Atom Sauerstoff verbunden, daher2 X 1 H mit 16 Gewichtstheilen; wohl aber drücken die Zahlen 1 und35,5 thatsächlich das Gewichtsverhältniss aus, in welchem sieh Wasser-stoff und Chlor vereinigen, es sind aber gleichzeitig auch ihre Atom-gewichte (wenn wir H von 0,5 auf 1 erhöhen).

Setzt man aber das Atomgewicht des Wasserstoffs = 1, so mussdas Moleculargewicht doppelt so gross sein, und wir kommen, indem wiruns auf die obigen Beispiele beziehen, für die Molekulargewichte dann zufolgenden Zahlen:

Wasserstoff

Sauerstoff

Schwefel

Stickstoff

Chlor .

Brom

Jod . .

Diese Zahlen stehen natürlichVerhältnissen. Gleiche Bäume erfü

Molekular-

Atom-

gewicht

gewicht

2

i

32

16

64

32

28

14

71

35,5

160

80

254

127

in nächster Beziehung zu den Volum-len nämlich:

WasserstoffSauerstoffSchwefelStickstoffChlor .Brom .Jod . .

0,5

8

16

7

17,75

40

63,5

1

2

16

32

32

64

14

28

35,5

71

80

160

27

254

Zur Bezeichnung der Atomgewichte wählt man dieselben Symbolewie sie für die Aequivalentgewichte gebraucht werden, mit dem Unter-schiede jedoch, dass man bei denjenigen Elementen, deren Atomgewichtmit ihrem Aequivalentgewichte nicht zusammenfällt, dies durch einen