Eisen.
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dauerndes Glühen von Stabeisen zwischen Kohlenpulver in verschlos-senen thönernen Kästen. Der Gussstahl ist Caementstahl, der, umihn gleichförmiger zu machen , unter einer Decke von Glas in Tie-geln umgeschmolzen wird. Wie man aus den Grundzügen dieser Me-thoden sieht, erzeugt man den Stahl, dessen Kohlenstoffgehalt zwischendem des Roheisens und dem des Stabeisens mitten inne liegt, entweder,indem man dem Stabeisen Kohlenstoff zuführt (Caementstahl), oder in-dem man dem Roheisen einen Theil seines Kohlenstoffs entzieht (Roh-stahl).
Stahl erhält man übrigens auch , wenn man Leuchtgas in der Roth-gluth auf Eisen wirken lässt, welches vorher durch Glühen in Ammoniakzum Theil in Stickstoffeisen umgewandelt wurde, während Eisen an undfür sich mit Leuchtgas in der Glühhitze behandelt, keinen Stahl liefert;es scheint demnach auch der Stickstoff für die Caementation (Stahlbil-dungl von Bedeutung zu sein, was auch daraus hervorgeht, dass der Stahlseine Eigenschaften verliert, wenn man ihm durch Glühen in Wasserstoff-gas seinen Stickstoff entzieht, wobei letzterer in Ammoniak übergeht.
Unter dem Namen Limatura fcrri oder Ferrum pulverahtm wird inder Medicin ein Präparat als Heilmittel angewandt, welches früher durchVerwandlung von Eisenfeile in ein sehr feines Pulver auf mechanischemWege dargestellt wurde. Eine zweckmässigere Methode der Darstellungdes Ferrum pulveratum für medicinische Anwendung besteht in der Re- Bereitungduction des Oxalsäuren Eisenoxyduls in einem Strom von Wasserstoff- puiveratumgas. Das getrocknete Salz wird in einem Glasrohre zum Glühen erhitzt,während durch selbes getrocknetes Wasserstoffgas streicht. Das so erhal-tene Eisenpulver muss, bevor man es ausschüttet, vollkommen erkaltetsein, da es sich sonst von selbst an der Luft entzündet. Auch durch Re-duction von reinem Eisenoxyd mittelst Wasserstoff wird es gegenwärtigfabrikmässig dargestellt.
Geschichtliches. Das Eisen ist schon seit den ältesten Zeitenbekannt. Schon Moses spricht von eisernen Waffen, und wie aus einerStelle im Homer hervorzugehen seheint, wäre auch das Meteoreisen seinenZeitgenossen bereits bekannt gewesen.
Limaturaferri.
<!er Plmv-macie.
Verbindungen des Eisens.
Das Eisen hat sehr ausgesprochene Affinitäten und scheint sich mitden meisten nicht metallischen Elementen vereinigen zu können. Diewichtigsten und bestgekannten seiner Verbindungen sind die mit Sauer-stoff und Schwefel.