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Furchung.
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Wesentlichen, in ihren Dimensionen und ihren Eigenschaften, nacktenZellen, in welchen der helle Fleck, der sich in der Mitte befindet, denKern darstellt.
Die Furchung bezieht sich überall nur auf den Bildungsdotter, derXahrungsdotter ist dabei vollkommen unbetheiligt. Deshalb erstrecktsich bei denjenigen Thieren, die nur einen Bildungsdotter haben, derFurchungsproeess über das ganze Ei. Bei denjenigen aber, die einenBildungsdotter und einen Kahrungsdotter haben, erstreckt sich die Fur-chung nur über den Theil des Eies, welchen der Bildungsdotter ausmacht.
Durch die Furchung sind die Bausteine für den Aufbau des Embryogeliefert. Sie gruppiren sich zunächst im Säugethierc so, dass sie sichgegen die Peripherie zurückziehen, so dass sich eine Höhle bildet, dasssie einen Theil des Eies mit einer einfachen Schichte auskleiden und aneinem andern Thcilc desselben angehäuft sind. Die ganze Summe dieserZellen bezeichnet man jetzt mit dem Namen der .Keimhaut, und denTheil, wo sie angehäuft sind, nennt man den Embryonalfleck.
Die Bausteine für den Embryo haben aber vor anderen Bausteinenden Vorzug, dass sie sich durch Theilung vermehren. Zunächst ent-wickelt sich eine zweite Schicht von Zellen; die Keimhaut besteht vonda an also aus zwei Lagen, aus zwei Blättern, die man mit dem Namendes äusseren Blattes und des inneren Blattes der Keimhaut bezeichnet,und von denen jedes theils selbstständig, theils mit dem anderen ver-einigt durch weitere Vermehrung der Zellen fortwächst.
Da der Embryo zunächst aus dem Embryonalfleck oder Kcimhügelhervorgeht, so ist hiemit ein Gegensatz gegeben, zwischen einem Theiledes Eies, in welchem sich der Embryo entwickelt, und einem andernTheile des Eies, welcher dieser Entwicklung gegenüber eine seeundäreBolle spielt. Dieser Gegensatz existirt aber nicht bei allen Eiern ingleicher Weise. Bei den Eiern der meisten wirbellosen Thiere existirtein solcher Gegensatz überhaupt nicht, sondern, nachdem der Furchungs-process zu Ende ist, fangen die Zellen, die sich bei der Furchung ge-bildet haben, an, zu proliferiren, sich zur Gestalt des zukünftigen Em-bryo zu verschieben, u. s. w., es wird gewissermassen aus der zusammen-hängenden Masse der neue Embryo geformt. Dies sind diejenigen Thiere,von denen man sagt, dass kein Gegensatz zwischen Embryo und Dotterexistirc. Bei den Glicdcrthicrcn existirt dieser Gegensatz und zwar so,dass der Embryo sich, wie bei den Wirbel thieren, an einer bestimmtenStelle entwickelt, aber nicht, wie bei diesen, mit der Bauchseite aufdem Dotter liegt, sondern umgekehrt mit der Kückseitc, oder, wenn mansich das Ei umgekehrt vorstellen will, so, dass der Embryo den Dotterauf dem Bücken trägt. Bei den Ccphalopodcn finden wir, dass derEmbryo den Dotter auf dem Kopfe trägt, oder wenn Sie sich das Eiumgekehrt denken, auf dem Kopfe stehend auf dem Dotter ruht. Endlichbei den Wirbelthieren sehen wir den Embryo ausnahmslos bäuchlingsauf dem Dotter ruhen.
Unter den Wirbelthieren selbst nun muss man wieder zwei grosseAbtheilungen unterscheiden: diejenigen, die Amnion und Allantois, diewir bald näher kennen lernen werden, entwickeln, das sind die Säuge-thierc, die Vögel und die beschuppten Amphibien, und diejenigen, diekein Amnion und keine Allantois haben, das sind die nackten Amphi-