Verwendung der Nahrungsmittel im Körper.
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über das Eeifen der Käse angestellt, und Blondeau wollte gefundenbaben, dass unter dem Einflüsse von Penicillium glaueuni, welches in denKäsen vogetirt, das Casein in Fett, in Ammoniak und andere stickstoff-haltige Substanzen, die im Käse enthalten sind, zerfalle. Es ist diese«JJgabe von Andern, die auch reifende Käse untersucht haben, bestrittenforden; so dass man auch hier zu keinem bestimmten Resultate ge-kommen ist.
Schon vor einer Reihe von Jahren stellte Hoppe-Scyler Fütterungs-Ve rsuche an Thieren an, die es einigermassen wahrscheinlich machten, dassSI ch bei ihnen aus Eiweisskörpern Fett bilde. Die Herstellung des Be-weises hiefür ist aber erst durch die Respirationsversuche von Petten-kofer und Voit gelungen. Diese haben gefunden, dass, wenn manSünde mit Fleisch reichlich füttert, über ihren Bedarf füttert, dann,Wenn schon aller Stickstoff der Nahrung wieder in den Ausscheidungen cr-s °heint, eine bedeutende Menge Kohlenstoff im Körper zurückbleibt. Es"Miss also eine kohlenstoffhaltige und stickstofflose Substanz im Körperzurückbleiben, und diese kann in Rücksicht auf die bedeutende Menge"es in den Ausscheidungen fehlenden Kohlenstoffes nichts anderes sein,a bj Fett. Dieses Fett muss auf Kosten von Eiweisskörpern gebildetWorden sein. Indem nun der Beweis einmal hergestellt war, dass imKörper aus den Eiweisssubstanzen sich Fett bilden könne, verlor damit•he Liebig'sche Fettbildungstheorie aus Kohlehydraten vorläufig ihren"öden, denn jetzt Hessen sich alle Erscheinungen so erklären, dass dieKohlehydrate verrespirirt, und dadurch die im Körper aus Eiweiss-substanzen gebildeten Fette geschont werden. Die Thiere konnten imfleische unverändert bleiben, wenn auch fortwährend in ihrem Körper•^weisssubstanzen so zerfielen, dass einerseits stickstoffhaltige Harn-b estandtheile gebildet wurden, und andererseits Fett. Die Menge der soVerfallenden Eiweisskörpcr musstc nur die Menge der eingeführten nichtübersteigen. Das so gebildete Fett konnte mit dem eingeführten in die■"hlch übergehen, und somit das täglich in dieser ausgeführte Fett die*etteinfuhr übersteigen. Die Bienen Hub er's konnten eine ZeitlangWachs gebildet haben, wenn sie auch nur mit Zucker gefüttert wurden,^dem sie den in ihrem Körper vorhandenen Vorrath von FettenlI1 d Eiweisssubstanzen theilweise verbrauchten. Wenn sie mit HonigSefüttert wurden, konnten sie dauernd mehr Wachs gebildet haben, alsüera Fettgehalte des Honigs entsprach, indem in letzterem auch stickstoff-haltige Substanzen enthalten sind, vermöge welcher sie sich im Be-^arrungszustande erhalten konnten, auch wenn in ihrem Körper fort-während ein gewisses Quantum von Eiweisskörpern behufs der Wachs-Bildung zerfiel. Wenn wir den Process der Mast betrachten, so gibt uns^er von Boussingault mit Enten angestellte Versuch den SchlüsselZu einer anderen Auffassung desselben. Die Enten waren mager geblichen,a ° lange sie nur mit Kohlehydraten gefüttert wurden; sie waren abertett geworden, so wie sie ausser Reis auch Fett bekamen. Mastmittel6n thalteu Kohlehydrate, Eiweisskörpcr und Feite; die Eiweisskörpcr und^ le Fette können zur Substanzbildung verwendet werden, die Kohle-hydrate werden verrespirirt, und sie sind deshalb Mastmittel, weil siees ermöglichen, dass das Fett abgelagert wird: denn, wenn sie nichtClll geführt wären, hätte das Fett der Oxydation unterliegen müssen.
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