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1 (1881) Physiologie des Kreislaufs, der Ernährung, der Absonderung, der Respiration und der Bewegungserscheinungen
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Drüsen ohne Ausführungsgänge.

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iwaunis dexter in das Venensystem einmünden. Nun erreicht zwar

er Druck in den Geweben nicht den, der in den Capillargefässen herrscht,

,; nt i dadurch eben, dass er geringer ist, wird ia Plasma aus den Ca-

F i»Ien in die interstitiellen Gewebsräumc ausgeschieden, aber immerhin

. Sse n wir annehmen, dass der Druck hier grösser sei als im Bildungs-

nkel der Vena anonyma dextra und sinistra, wo er zur Zeit der

s PU'ation so beträchtlich sinkt, und dass die Lymphe in den Lyniph-

h e tässen schon deshalb fortgetrieben wird, weil sie aus der Gegend des

b '°S8eren Druckes gegen die Gegend des geringeren Druckes hinfliegst;

eitens aber müssen alle Bewegungen, insofern sie einen wechselnden

. lll °k auf die Lymphgefässe ausüben, mit dazu beitragen, die Lymphe

ihrer natürlichen Stromesrichtung vorwärts zu schieben, weil jede

Regung in entgegengesetzter Bichtung durch die zahlreichen Klappen

° lindert ist. Insbesondere aber sind es wieder die Bcspirations-

"ßgungen, welche einen wesentlichen Werth für die Fortbewegung

, * Lymphe haben, indem bei der Inspiration der Druck in der Brust-

"ie vermindert und der Druck in der Bauchhöhle vermehrt wird, und

. die Lymphe aus den Gelassen der Unterleibshöhle in den Ductus thora-

Is förmlich aufgepumpt wird. Aber auch der Einftuss der activen und

8 8iven Bewegungen der Glieder ist stets aufs deutlichste hervorgetreten,

in man an den grossen Lymphstämmen der Extremitäten experimentirte

die aus ihnen ausfliessende Lymphe auffing.

w Man kann aber auch kaum zweifeln, dass die Contractilität der

a Ude der Lymphgefässe selbst mit zur Fortbewegung der Lymphe bei-

■p St. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Lymphe, wenn sie ein

yöiphgefäss bis zu einem gewissen Grade prall anfüllt, als Beiz für die

n kelfasern " l ^ en Wänden dieses Lymphgefässes wirkt und sie zur

^ ^traction anregt, so dass das Lymphgefäss seinen Inhalt austreibt.

. c n den Beobachtungen von Arnold Heller ist die Contraction sogar

j. ue rythmische. Arnold Heller hat an durch Chloralhydrat betäubten

a ^ 6 rschweinchen, deren Mesenterium er über einen Korkring heraus-

* e gt hatte, unter dem Mikroskope die Lymphgefässe sich im Mittel^ cl lsmal in der Minute zusammenziehen und sich wieder erweiternp ke üen. Es schritt dabei die Contraction von der Peripherie gegen das. n tru m , also vom Darme gegen die Anheftungsstelle des Mesenteriumsj a vorwärts, und somit in der natürlichen Bichtung, in welcher dieirf.^phe fortbewegt wird. Lymphherzen, wie man sie bei den andern, ll 'belthieren kennt, locale Pumpwerke, durch welche die Lymphe aus

tti Lymphgefässsystem in das Blutgefässsystem eingepumpt wird, kennt11 ois jetzt bei den Säugethieren und beim Menschen nicht.

Drüsen ohne Ausführungsgänge.

• Wir haben jetzt eine Beihe von Organen zu betrachten, welcheder Anatomie mit dem Namen der Drüsen ohne Ausführungsgänge,

. °h mit dem der Blutgefässdrüsen belegt sind, und von denen uns^ n ige noch nahe Beziehungen zum Lymphgefässsysteme darbieten werden.

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lr wollen den Anfang machen mit der Thymus.