Nach der
Ammonium-theorieist dasOxyd desAmmoniumsim wässeri-gen Am-moniakenthalten.
Alle Am-moniak salzemit Sauer-
stoffsaurenKind Am-monium-ealze.
unzersetzt hält und über + 12° bis 14° sich rasch in Ammoniak u 11 ^Wasserstoff zersetzt. Die Eigenschaften dieser Körper machen eine g eiaaUntersuchung derselben sehr schwierig und Analysen exaeterer Af»gut wie unmöglich. Es sind demnach alle diese Angaben mit Vorsiaufzunehmen.
Ist es nun aber nach den gegebenen Erläuterungen so gut wi e »wiss, dass NH 3 Wasserstoff aufzunehmen und zu NH 4 , d. h. Amnion 11 'einem metallähnlichen Stoffe, zu werden vermag, so liegt ebenso (ju*Möglichkeit vor, dass dieses Ammonium sich mit Sauerstoff zu e lDOxyde, dem Ammoniumoxyde, NH 4 0, zu vereinigen vermöge, dessensische Natur ebenso ausgebildet wäre, wie die des Natrons oder -K-*und welches sich von diesen Oxyden im Wesentlichen nur dadurch untscheiden würde, dass das darin enthaltene Metall kein einfacher KörPwäre, sondern ein zusammengesetzter, aber sich wie ein einfacher v ^ttunoi:
haltender. . ,
Nimmt man die Existenz eines solchen Ammoniumoxydes an , sodieses im kaustischen Ammoniak enthalten und es würde sich überall '■wo Ammoniak mit Wasser oder den Elementen desselben zusammen^ 1Ammoniumoxyd bilden.
NH 3 und HO würden sich umsetzen zu:
(NH 4 )0.
Der Ammoniakliquor wäre demnach eine Auflösung von Ammom uhydroxyd (NH 4 )H0 3 oder (NH 4 )0,HO, d. h. Ammoniurnoxydhydra* lJ1Wasser.
2 NH 3 und H 2 S 2 0 8 würden sich umsetzen in:(NH 4 ) 2 S 2 0 8 ,
d. h. zu schwefelsaurem Ammonium. ff
Wo Ammoniak endlich mit Wasserstoffsäuren in Wechselwii*träte, vereinigte sich der Wasserstoff der letzteren mit dem Amnion 1zu Ammonium und dieses mit den Salzbildnern zu einem Haloidsalz: ™und HCl gäben daher (NH 4 )C1, d. h. Chlorammonium.
Nach dieser Theorie, welche unter dem Namen der Ammoru utheorie bekannt ist, wären die Ammoniaksalze Ammoniumsalze.
Bei der Ammoniumtheorie handelt es sich nicht um die ZahliGewichtsverhältniss oder die Qualität der Elemente der betreffenden »bindungen, sondern einfach um die Art, wie man sich diese Elem egruppirt denkt; die Theorie führt nur zur Annahme zusammengeset*Körper, die sich wie einfache verhalten und der Zweck derselbenConsequenz der Anschauung in der Betrachtung, in ihren Eigensch» 1sich sehr ähnlicher Verbindungen. ..
Es ist aber nicht zu verkennen, dass die Annahme eines M etwelches ein zusammengesetzter und aus zwei Metalloiden bestehenKörper wäre, eine Anomalie ist und dass durch selbe die Ein&° n . c Ura a
der übrigen Metalle, wenn man consequent sein will, gewissermaassen an e
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