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1 (1871) Lehrbuch der anorganischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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328
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Reduetionder Kohlen-säure durchKohle,durch

Kalium undNatrium.

Bildungund Vor-kommen.

328 Metalloide.

leitet, so entziehen diese Metalle der Kohlensäure ihren Sauerste ö ^

vollständig und scheiden daraus schwarze, pulverförmige 1 gj&t

Kein anderer Körper vermag aus der Kohlensäure auf ähnliche Ai m

abzuscheiden. Dieser Versuch ist vorzugsweise deshalb interessaD < ,u

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dem farblosen Gase: der Kohlensäure, wirkli 0 * 1

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ist

er lehrt, dassenthalten ist.

Bildung und Vorkommen. Die Bildung der Kohlenseine sehr mannigfache, und es gehört daher diese Verbindungverbreitetsten in der Natur. Kohlensäure bildet sich bei der Verhr 6 ^des Kohlenstoffs: des Diamants, Graphits und der gewöhnlichen .. $bei der Verbrennung aller organischen, weil kohlenstoffhaltigen ' ||i5irdaher bei dem Brennen jedes Lichtes, jeder Cigarre, des Holzes 1ren Oefen u. s. w.; bei der Verwesung der organischen Körper >Vorgange, welcher in seinem Wesen der Verbrennung sehr ähnlWbemerkbare Licht- und Wärmeentwickelunff vor sich geht und sei'

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Zeiträume beansprucht; bei anderen Oxydationen und Zersetzung«nischer Körper: bei der Fäulniss derselben und bei der Gährung ..^Jhaltiger Pflanzensäfte und des Zuckers überhaupt. Kohlensäure .sich ferner bei der Einwirkung gewisser Sauerstoffverbindungeu a *$lenstoffhaltige Körper, beim Kochen der Kohle mit Schwefelsäut

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Salpetersäure, bei der Einwirkung salpetersaurer Salze auf koW

haltige Substanzen, beim Verbrennen des Kohlenoxydes, bei dem

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tionsprocesse und überhaupt beim Stoffwechsel der Thiere und Me> , e {endlich bei im Erdinneren vor sich gehenden, häufig noch nich ^erklärten vulcanischen Processen; bei der Zersetzung kohlensaure \[

durch Hitze oder durch stärkere Säuren, sowie beim Glühen vonoxyden mit Kohle.

Als Gas im freien Zustande findet sich die Kohlensäur

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Natur vor Allem in der atmosphärischen Luft und zwar dem '

nach etwa 0,04 Proc. derselben betragend, in grösserer Menge

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Ausathmungsluft, zu etwa 4 bis 5 Proc., ferner als Bestangasförmigen Hauttranspiration. In geschlossenen Bäumen, vV ° .Menschen geathmet haben, oder wo Verbrennungs - oder <

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processe stattfinden, in Theatern, grossen Versammlungssälen

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ben, Schächten, Gährungskellern, sammelt sie sich zuweilen lD iii; Jei 1

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Menge an, dass nachtheilige Wirkungen auf den Organismusdas Athmen erschwert wird und selbst Erstickungs- und Beta 11zufalle eintreten können. Grosse Quantitäten Kohlensäure, durchnische Thätigkcit im Erdinneren gebildet, entströmen an gewis? 6 ' fl)) cllen durch Ritzen und Spalten dem Erdboden, so bei Trier, ^'"^ fr$

Kohlen-

säureexha-

lationen.

Dunsthöhle,Hunds-grotte,Mo fetten.

anderen Punkten der Rheingegend (bei Brohl entströmen der E r f ,.,Gewichte nach in 24 Stunden etwa 300 Kilogramm Kohlensäure), DeX ^e)Pyrmont (Dunsthöhle), bei Neapel (Grotta canina, Huödsg ,;jjund an mehreren anderen Orten in der Nähe des Vesuvs, ja sie , yefallen Kellern Neapels in reichlicher Menge angetroffen, und in l^ 11 »