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1 (1871) Lehrbuch der anorganischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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247
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Fluorwasserstoffsäure.

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"ach in schwefelsaures Calcium oder Gyps verwandelt, und dieass erstoffsäure entweicht gasförmig.

*»Ss ° me ' r ische Zusammensetzung. Aus der Analogie der Fluor- Volumen-ilj 8 °"säure mit den übrigen Wasserstoffsäuren kann man schliessen,»toj °'- Fluorwasserstoffsäure aus 1 / i Vol. Fluor und '/j Vol. Wasser-nd l T ^ er( iichtung gebildet wird, und dass sonach 1 Vol. Fluorgas\'i lc i 0J - Wasserstoffgas zu 2 Vol. Fluorwasserstoffgas zusammentreten.Wiiv? 1 ^ lla i°gie des Chlors, Broms und Jods fiele auch beim Fluor

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gsgewicht und Volumgewicht (specifisches Gewicht) zusammen;Dichtigkeit des Fluorwasserstoffgases noch nicht gekannt ist,

\i . S1 °h. dieses Volumenverhältniss nicht auf experimentellem Wege

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p% fr Sc hichtliches. Schon 1670 war Schwankhard in Nürnberg

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ren bekannt, mittelst Flussspath und Schwefelsäure in Glas zu

0c u erst 1771 wies Scheele nach, dass diese Eigenschaft des

es von einer dabei sich entwickelnden Säure herrühre, während

Vi SB la 'ten und Zusammensetzung der Fluorwasserstoffsäure vorzugs-

'lii s . Ur °h Gay-Lussac und Thenard ermittelt wurden. Versuche,

^M Ö6 ^ uor zu gewinnen, wurden von verschiedenen Chemikern , zu-

n "rat unternommen.

Geschieht'liches.

Chemische Technik und Experimente.

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,,: ua ''stelluna der Fluorwasserstoffsäure wird in Retorteu von Platin oder

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vor.

""'1 » ° en °nurien, die mit Vorlagen aus dem gleichen Material versehen sindt.. °"Ulich die in l v ig. 115 abgebildete Form besitzen.

Retorte ist aus zwei auf einander passenden Stücken zusammengesetzt.

Apparatezur Fluss-säureberei-tung.

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"in, witteist eines solclien

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V«. an lllJ « fein gepulverten Flussspath

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Das untere Stück hat die Gestalt eines Tie-gels und dient zur Aufnahme der Mischung;das obere Stück bildet den Helm mit demHalse. An diesen soliliesst sich die Vorlagean, welche aus einem TJ - förmig geboge-nen Bohre besteht, das an den Retortenhalsfest angepasst werden kann. Am oberen Endebesitzt dieses Rohr ein kleines Loch, welchesder durch die Wärme ausgedehnten Luft undden etwa zu kräftig entwickelten saurenDämpfen einen Ausweg verstattet.Apparates Fluorwasserstoffsäure darzustellen,

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die untere Hälfte der Retorte,

l ™ mit dem doppelten Gewichte concentrirter Schwefelsäure, undfJanze mit einem Spatel von Platin oder Blei gut durcheinander.

Darstellung

der Fluor-wassers toff-säure.

'■"i, j~ Setz t man den Apparat zusammen, verkittet die Fugen mit einem Lehm-'%• gs man mit einem Papierstreifen festhält, umgiebt die Vorlage mit Eis' a Sa r ^ äIteuiiKC hung und"'k Vei '^ ic htete Säure bewahrt man in einem Gefässe von Silber, Gold oderBl clia, welches durch einen

erwärmt die Retorte im Saudbade. Die in der

in einem Gefässe von Silbe

gut eingeschliffenen Stöpsel aus Metall oder