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1 (1871) Lehrbuch der anorganischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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Metalloide.

durch Behandlung von Chlorstickstoff mit Bromkalium erhält ^explosiv wie der Chlorstickstoff. Bromschwefel und Bro^ Jj(Selenbromür und Selenbromid) sind rothbraune, rauchende-^ jjkeiten; das Chlorbrom, welches man durch Einleiten von Chi° i^

Darstellungvon Brom-wasserstoff-gas.

Experi-mente.

C* «der ,

Cf löst<

Darstellung

des Bromsim Kleinen.

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Brom erhält, stellt eine rothgelbe, sehr flüchtige Flüssigkeit dai'i ^

in Wasser löslich ist, stark bleichend wirkt und auch ein krystaU 1 j

Hydrat giebt. Durch die Einwirkung von Brom auf Stickoxydg aS ):

man Verbindungen, welche den aus Chlor und Stickoxydgas e rtl ,1'proportional zusammengesetzt sind: bromsalpetrige, BromuD tpetersäure und die Verbindung Bromsalpetersäure.

Chemische Technik und Experimente.Zur Darstellung des Broms im Kleinen dient der in Fig. 110 &"%

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Apparat. *W

Die Retorte A enthält das Gemenge von Bromnatrium, Braunstein uU '. , J 1

leichen Gewichte Wasser verdünn*' _ $

feisäure, welche letztere mit ihrem

Retortenhals gelxt durch einen Kork in den Vorstoss

durch einen Strahl kalten Wassers abgekühlte Vorlage G angefügt

-B, und dieser i st.JDie J* e

wird im Wasserbade erwärmt, und das Brom sammelt sich in C verdi 0 "" ^Die Korkverbindungen werden übrigens bei dieser Operation sehr stark a»g ^

Zur Darstellung reinen Bromwasserstoffgases kann der Apparat Fl#'Wendung finden.-f

untersch*fy11 i "

In den Kolben bringt man ein Gemisch von 6 Gewthln.

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Gasleitungsröhre, erwärmt und fängt das sich leicht und reichlich ent*Gas über Quecksilber auf.

Um die Flüchtigkeit des Broms zu zeigen, giebt man einen Tropfe 11 '"j,. I« 1 '"einen grossen leeren Glaskolben von weissem Glase, wobei sich derselbe s j,mit Bromdampf erfüllt. Lässt man Bromdampf auf Stärkekleister eiuWi 1 $sich in einer Proberöhre befindet, so nimmt die Stärke sehr bald eine scbh 11 jfrothe Färbung an. Um endlich zu zeigen, dass das Brom aus seinen » jjOi 1gen durch Chlor ausgetrieben wird, leitet man in eine wässerige Lösung "*

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