Druckschrift 
1 (1871) Lehrbuch der anorganischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
Entstehung
Seite
224
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Darstellungder Ueber-chlor säure,

der liquidenunterchlori-gen Säure.

224

Metalloide

Kalium als Fluorkieselkalium gefällt, die Chlorsäure und überschüssige Kie se

liH""" SNrer:

wasserstoffsäure bleiben in Lösung. Man filtrirt, sättigt das Filtrat ffli*

B»rr

wasser, indem man letzteres bis zur alkalischen Beaction zusetzt, wobeiein Niederschlag entsteht, indem die noch in Lösung vorhandene Kieselnuon 1 ''"jjstoffsäure als unlösliches Kieselfluorbaryum abgeschieden wird, während äas8 jdete chlorsaure Baryum in Lösung bleibt. Man filtrirt und verdampft das I' .,bis zum Auskrystallisiren des Chlorsäuren Baryums. Letzteres löst man wi<' c aWasser auf und versetzt die wässerige Lösung so lange vorsichtig niitScu «säure, bis kein Niederschlag mehr entsteht. Hierauf filtrirt man das g e „Jschwefelsaure Baryum ab und concentrirt die Auflösung der reinen Cid° rSunter dem Becipienten der Liiftpumpe bis zur Syrupconsistenz.

DieUeberohlorsäure erhält man am besten durch Destillation von

flil-

überchlorsaurem Kalium mit 4 Thln. concentrirter Schwefelsäure, bis die

i,l»"'"

henden Tropfen in der Vorlage nicht mehr erstarren. Bei vorsichtigem ErB ^der erhaltenen Krystalle von krystallisirter Ueberchlorsäure in einer Betör

Rasche,<*^fao

Vi,

y

bei 110°C. Zersetzung ein, es bleibt eine wässerige Säure zurück, und fi* 1 "

te,

reines Ueberchlorsäurehydrat geht über.

Die krys tallisirte Ueberchlorsäure erhält man am leichtes'*'"

\V'i^wenn man 'das reine Ueberchlorsäurehydrat vorsichtig mit so viel "

mischt, dass die Mischung beim Erkalten zu Krystallen erstarrt. ,J

Zur Darstellung der liquiden unterchlorigen Säure dient derApP

Fig. 104.

Man füllt die Bohre ab mit gelbem Quecksilberoxyd, das zuvor auf 30 .

400° C. erhitzt wurde, und lässt, nachdem man an das Bohr a b ein U-foi'i* 1

ei*

n« !" r

das

in

öhnlic

Chlor

\'" ei ne i r

i «eitnSa?* die,

"too hr a

lil'"in einer Kältemischung stehendes Verdichtungsrohr D angefügt und dash" ,„.

selbst mit Eis umgeben hat, einen laugsamen Strom von Chlorgas durchsö* 1 ^.

In D sammelt sich die liquide unterchlorige Säure an, aber nur, wenn j e ^ e

^>t« c ,»,„ &osser