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1 (1871) Lehrbuch der anorganischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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Selen Wasserstoff.

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ie Soh*«*uerstofff.

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re i in Wasser löslich und an der Luft unter Abscheidung von Selenf . r leicht zersetzbar. Noch bei 15° C. ist der Selen Wasserstoff gas-

Sei,

Mit den meisten Metalloxyden setzt er sich in niederfallendeMetalle und Wasser um.

-Erstellung. Der Selenwasserstoff wird analog dem Schwefelwas- d«

Cl , S ot le durch Zersetzung von Selenmetallen mittelst verdünnter Säurenalte n- Besser wird er durch Erhitzen von Selen in einem langsamenll( 0]lle von getrocknetem und luftfreiem Wasserstoff dargestellt. Das Gasüber Quecksilber aufgefangen werden.

| '°lumetrische Zusammensetzung. Wie in den übrigen Bezie-1 * eu > so ist auch in der Zusammensetzung dem Volumen nach, der Se-j * as serstoff das Analogen des Schwefelwasserstoffs. Schmilzt man Zinne llt ltlem gemessenen Volumen Selenwasserstoffgas, so wird ihm das Selenful )8ei) ' Un< ^ es verändert sich das Volumen des Gases nicht. HierausNachstehende Betrachtung:

1 Volumen Selenwasserstoff wiegt . . . 40,5 Gewthle.davon ab 1 Volumen Wasserstoff ....

bleibt als Best

arsteUung

. 39,5 Gewthle.so dass demnach 1 Vo-1 / 2 Vol. Selendampf und

ls l aber, d. h. l fi Volumen Selendampf,

j y n Selenwasserstoff aus der Condensation von

Stoff 1 ' ^ Yassei 'stoff entsteht, oder, was dasselbe ist, 2 Volumina Wasser-

~ § as und 1 Vol. Selendampf sich zu 2 Vol. Selen Wasserstoff vereinigen;

SÖfyj_l .-1. L

üt uch und räumlich ausgedrückt:

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H1

+

-Sc79

geben

Il,Se81

2 Vol. + 1 Vol. geben 2 Vol.

s t, p f sonstigen Verbindungen des Selens erwähnen wir das Stick-!];,. Sc| en, ein orangegelbes, bei 200°C. und bei Druck oder Schlag explo-

'w

ö(les Pulver, dessen Zusammensetzung nach der Formel Se 3 N noch

Weif *Wt ist.

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Chemische Technik und Experimente.

l J i<> o- 16 ^ ars tellung der selenigen Säure wird zweckmässig in dem Apparate DarstellungH'' ' M '- S -) vorgenommen. In dem nicht zu dünnwandigen Kolben vi befindet g^l^;M: 'iiii. H ' ls ^ e len. In seihen mündet mittelst eines doppelt durchbohrten Kaut-a Us . Sto P fens eine nahe bis auf den linden reichende Glasröhre, durch welcheKn' " !,:lu Gasometer Sauerstoflf zugeleitet wird, welchen man, bevor er in den

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eintritt, durch eine Woulf'sche Masche B streichen lässt, auf derenSie" Siclx etw as übermangansaures Kalium und conoentrirte Schwefelsäure be-' (Durch diese Vorkehrung mischt sich der gewöhnliche Sauerstoff mit