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Metalle.
Vorkom-men.
Darstellung.
(Jrsemeiit-liclics.
Wegen seiner leichten Veränderlichkeit kann das Kalium nicht ander Luft oder in lufthaltenden Gefässen aufbewahrt werden; man be-wahrt es gewöhnlich unter Steinöl: einer sauerstofffreien Flüssigkeit, de-ren Bestandteile Kohlenstoff und Wasserstoff sind.
Vorkommen. Das Kalium findet sich als solches nicht in derNatur und kann nur durch Reduction des Kaliumoxydes erhalten werden.
Darstellung. Es giebt mehrere Methoden der Darstellung des Ka-liums. Man erhält es nämlich:
1. Durch Zersetzung von Aetzkali (Kaliumhydroxyd, Kalihydrat)mittelst des elektrischen Stromes. Das Kaliumoxyd zerfällt dabei in Ka-lium, welches sich am negativen und Sauerstoff, welcher sich am positi-ven Pole ausscheidet.
2. Durch Zersetzung des Kaliumoxyds mittelst metallischen Eisensin der Weissgiühhitze. Die Verwandtschaft des Sauerstoffs zum Eisenüberwiegt bei dieser hohen Temperatur jene zum Kalium; letzteres wirddaher reducirt und entweicht gasförmig. Da diese Operation in einemDestillationsapparate ausgeführt wird, so verdichtet sich das Kalium inder mit Steinöl gefüllten Vorlage. Das Eisenoxyd bleibt in der Retortezurück.
3. Durch Destillation eines Gemenges von kohlensaurem Kaliumund Kohle in der Weissglühhitze aus einer eisernen Retorte. In diesemFalle wirkt die Kohle als Reduktionsmittel und es wird auf Kosten desSauerstoffs des Kaliumoxydes die Kohle oxydirt.
4. Endlich scheint das Kalium aus seinen Verbindungen durch Na-trium reducirt werden zu können. Doch verläuft dieser Vorgang nichtso glatt, dass sich bis jetzt darauf eine Methode seiner Darstellung grün-den Hesse.
Geschichtliches. Das Kalium wurde 1807 von H. Davy ent-deckt und damit der Anstoss zur Entdeckung verschiedener andererMetalle und zur Erkenntniss der Zusammengesetetheit mehrerer bis da-hin für einfach gehaltener Körper gegeben. H. Davy gewann das Kaliumaus dem bis dahin für einen einfachen Körper gehaltenen Aetzkali (Ka-liumhydroxyd) mit Hülfe einer starken Volta'schen Säule.
Verbindungen des Kaliums.
Kalium und Sauerstoff.
Verbindern- Mit Sauerstoff verbindet sich das Kalium in zwei Verhältnissen,
fcaliiims.
Diese sind in Aequivalentformeln:
Kalium SauerstoffKO = Kaliumoxyd . . . 39,2 : 8K0 4 = Kaliumsuperoxyd . 39,2 : 32.