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Metalloide.
hinten nach Art der Gasretorten mit einem Sehraubenverschlusse versehen und vonhier aus mit Steinkohlenklein gefällt, wird in einem Verbrennungs- oder sonst pas-senden Ofen zum Glühen erhitzt; das vordere Ende desselben mündet in eine eiserneRöhre «, die mit der, den Condensator versinnliehenden Flasche b verbunden ist.In derselben setzt sieh während des Ganges der Operation reichlich Theer ab. Dasentwickelte Gas gelangt von hier in den Kalkreiniger S, eine Glasdose, in welchersich auf, in Abständen angebrachten Hürden, Stücke gebrannten Kalks befinden; vondem Kalkreiniger aus tritt das Gas in ein das Gasometer repräsentirende Glasge-fäss C und entweicht durch die Glasröhre c, deren oberes Ende einen Gasbrennerträgt. Hier angezündet brennt es mit leuchtender Flamme, namentlich dann, wennman in die Flasche C etwas Benzol giebt. Giesst man durch die Sicherheitsröhred Kalkwasser ein, so tritt natürlich das Gas unter stärkerem Drucke aus und brenntdaher mit stärkerer Flamme. Fig. 167 (a. v. S.) versinnlicht den ganzen Apparat.Verschieden Wenn man Gaseinrichtung' besitzt, lassen sich die verschiedenen Färbungen,
pmarbte (jj e (jgj. pi amme (j urc h gewisse Substanzen ertheilt werden, auf folgende WeiseFlammen.
zeigen:
Man stellt sechs Bunsen'sche Gaslampen in eine Reihe nebeneinander undstreut auf die aus Gaskohle gefertigten Brenner, der ersten etwas Kochsalz, derzweiten etwas Salpeter, der dritten Chlorbaryum, der vierten salpetersauren Stron-tian, der fünften Borsäure und der sechsten Kupfervitriol. Zündet man nun dieLampen an, so brennt 1 mit intensiv gelber, 2 mit violetter, 3 mit grünlich gelber,4 mit purpurrother, 5 mit intensiv grüner und 6 mit blaugrüner Flamme.
Stellt Gaseinrichtung nicht zu Gebote, so kann man den Versuch auch mitWeingeistlampen anstellen, indem man auf den Docht derselben die oben genann-ten Substanzen streut.
Kohlenstoffund Stick-stoff.
Kohlenstoff und Stickstoff
vereinigen sich in mehreren Verhältnissen. Der Charakter dieser Ver-bindungen aber lässt es zweckmässig erscheinen, sie erst in der organi-schen Chemie zu beschreiben.
Kohlenstoffu. Schwefel.
Kohlenstoff und Schwefel.
Es ist eine einzige Verbindung dieser beiden Elemente bekannt.
K o h 1 e n s u 1 f i d. S c h w e f e 1 k o h 1 e n s t o f f.
CS 2 oder C a S a
GS 2Aequivalentgewichtsformel. Atomistische Molekularforme].
Aequivalentgewicht = 38 oder 7G. Molekulargewicht = 76. Volumgewicht (speeif.Gewicht des Dampfes, Wasserstoff = 1) 38. Speeif. Gewicht des Dampfes (atmosph.Luft = l) berechnet 2,6334, gefunden 2,6325. Speeif. Gewicht des liquiden (Wasser= 1) bei 0° 1,293, bei 15° C. 1,271. Proc. Zusammensetzung: Kohlenstoff 15,79;
Schwefel 84,21.
Eigen- Eigenschaften. Das Kohlensulfid oder der Schwefelkohlenstoff
seltnen. gte jj t e j ll0 f ar y ogej gellr dürrne und bewegliche, stark lichtbrechende
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