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Anleitung zur Erkennung und Prüfung aller im Arzneibuch für das Deutsche Reich aufgenommenen Arzneimittel : zugleich ein Leitfaden bei Apotheken-Visitationen für Gerichtsärzte, Ärzte und Apotheker
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Zincum aceticivm. Zincum chloratum.

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Fremde Metalle (Blei,

Kadmium, Eisen) durch einengefärbten Niederschlag.

Auf losen von 1 g des Salzesin 9 g Wasser und Versetzenmit überschüssigem Schwefel-wasserstoffwasser *). Es darfnur eine rein weisse Fällungvon Schwefelzink entstehen.

Abfiltrieren des Schwefel-zinks und:

a) Verdampfen eines Teilesdes Filtrats; es darf keinRückstand bleiben;

b) Gelindes Erwärmen desFiltrats mit Schwefelsäure;es darf keine Schwärzungerleiden.*) Besser leitet man Sch-wefehvasserstoffgas in die Losung bis zur

Sättigung.

Salze der Alkalien undalkalischen Erden durcheinen Rückstand.

Empyreumatische Stoffe

durch eine Schwärzung.

Zincum chloratum Zinkchlorid.

Weisses, an der Luft leicht zerfliessliches Pulver oderkleine, weisse Stangen, in Weingeist und Wasser leicht löslich.

Prüfung durch:

Erhitzen in einem Porzellan-tiegelchen.

Auflösen in Wasser undVersetzen der sauer reagierendenLösung:

a) mit Silbernitratlösung,

b) mit Ammoniakflüssigkeit.

Auflösen von 2 g Zink-chlorid in 2 g Wasser. DieLösung sei klar oder höchstensschwach getrübt.

Zeigt an:

Identität durch Schmelzenund Zersetzung unter Aus-stossung weisser Dämpfe undHinterlassung eines in der Hitzegelben Rückstandes.

Identität durch einen weis-sen , in Ammoniakflussigkeitlöslichen Niederschlag.

Identität durch einen weis-sen, im Überschusse des Fäl-lungsmittels löslichen Nieder-schlag.

Basisches Zinkchlorid

durch eine stark trübe Lösung.