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2 (1896) Carbocyclische und heterocyclische Verbindungen
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Heterocyclische Verbindungen.

Bei den Ringen mit 2 Heteroatomen tritt schon eine Compli-cation ein durch Isomerieen, welche durch die verschiedene Stellung:der Heteroatome zu einander verursacht werden, z. B. 1 ):Ringe mit 2 N-Gliedern:

Hydraziverbindgn.Diazomethan

:c—N.

i 1

:c— n.

Hydraziaethan

I I:c— n.

Aethylidenharnst.DicyanverMgn.

yC ---N.

Pyrazolgruppe

Glyoxalingruppe,cycl. Harnstoffe

:c—c— -V.

! 1

:c—c—x.

Pyridazingruppe

:c—N-

I

Pyrimiüingruppecycl. Harnstoffe.

Pyrazingruppe,Diaethylendiirnid

Ringe mit einem O- und einem N-Glied:

/?-Benzaldoximätlier

:c—o

! 1

X—X.

Beta'ine

>c—0:< 1

X— N.

Isoxazolgruppe

:c—c—o

1:c—c—x.

Orthoxazingruppe

—

—

:< 1

X —N.

Oxazolgruppe

:c—o—c:

1 i

:c—c—x.

MetoxazingruppePentoxazoline

—

—

—

c—o—c

1 1

C— X— c

Paroxazingruppe

In den Reihen der Ringe mit drei und mehr Heteroatomertfallen naturgemäss die 3- und 4-gliedrigen Systeme aus, auch trittdie Verzweigung der Reihen durch Stellungsisomerieen der Hetero-atome in noch höherem Maasse hervor, so dass die Beziehungender Homologie häufig verdunkelt sind. Auch hei den monohetero-atomigen Ringen tritt ührigens die Homologie meist nur hei dengesättigten (alicyclischen) Ringsystemen hervor, während die wich-tigeren ungesättigten Systeme mit mehr aromatischem Charakter(s.o.) zum Theil sehr verschiedenes Verhalten zeigen; z.B. kommtin der homologen Reihe mit einem N-Glied die Gruppe des fünf-gliedrigen Pyrrols neben die des sechsgliedrigen Pyridins zu stehen,.

*) Der Raumersparniss wegen sind im Folgenden die einzelnen Ring-typen nur schematisch angedeutet, die nach Bildung des Ringes an denverschiedenen Atomen frei bleibende Valenzen durch Punkte bezeichnetund die unter die verschiedenen Rubriken fallenden hauptsächlichsten Kör-per oder Körperklassen namentlich dazugesetzt.