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Phrasen handelt, was mir sehr wahrscheinlich ist. — Obirgendwo noch ein arabisches Original dieses Erfurter Unicumsexistirt, ebenso von wem die Uebersetzung erfolgt ist, vermagich nicht mitzutheilen. Vielleicht darf man vermuthen, dassletztere auch von Gerhard von Cremona, dem bekannten lat.Translator arab. med. "Werke, herrührt, der etwa 1114—1187in Toledo lebte. Citirt werden meist in den letzten Büchern,also im therapeutischen Theil, Galenus, Rases, Johannitius, IsaacJudaeus, Job. Damascenus, dagegen nicht Jesu Ilaly [Acana-mosali begreiflicherweise deshalb nicht, weil dieser etwa einJahrhundert später lebte]. — Von Wüstenfeld und Leclerc wirdunser Autor nicht erwähnt 16 ). — Gemäss der von Husemannin seiner Besprechung meiner Amand'schen Konkordanzausgabegegebenen Weisung habe ich in Bezug auf Orthographie undgrammaticalische Incorrectheiten keine Aenderungen in der Copievorgenommen, sondern möglichst getreu mich an das Originalgehalten: die in () befindlichen Worte sind zusätzliche Conjec-turen, von mir zum besseren Verständnis resp. zur Ergänzung vonLücken gemacht. Die beigefügten Figuren, für deren Aufnahmeresp. Ausführung ich dem Herrn Verleger Reimer und dem Xylo-graphen Herrn Hartleib hierselbst besonders zu danken habe, wer-den hoffentlich eine willkommene Zugabe dieses im Ganzen nichtbloss litterarisch, sondern als Specimen des wissenschaftlichenLebens in Toledo während des 12. Jahrhunderts auch cultur-historisch höchst denkwürdigen und interessanten Schriftstückesbilden.
1(i ) Haller nennt ihn p. 141 Th. I seiner bibliotbeca chir. § LXXIVunter den „Inediti varii posterioris aetatis vel incertae" mit folgen-genden Worten: Alcoatim saepe a Guidone citatus, videtur oculariusfuisse. Quinquaginta oculorum morbos descripsit (nach Argelata p. 90).