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2 (1820)
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POPULUS TREMüLA

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aber selbst aus dem Samen diese Pappel anzuziehen nöthig haben, somufs man die Kätzchen, deren Kapseln eben aufspringen wollen, vonsolchen Bäumen sammeln, in deren Nähe sich auch weibliche Stämmebefinden, und den Samen in der Sonne, wo jedoch kein Luftzug Stattfinden darf, hervortreten lassen, ihn dann mit Sand und Erde vermi-schen, und bey eintretendem Regenwetter auf aufgerissenen Bodensäen. Das Vermehren durch Wurzelbrut und Stecklinge geräth nichtimmer.Hohe: Bei einem Alter von fünfzig bis sechzig Jahren, wo dieser Baumseine Vollkommenheit erlangt hat, findet man ihn von sechsig bis acht-zig, ja bis hundert Fufs Höhe, wobei sein Stamm dann gewöhnlichzwei Fufs im Durchmesser sich zeigt; unter sehr günstigen Umständenerreicht er aber auch wohl eine Dicke von sechs bis zwölf Fufs imDurchmesser.Alter: Achtzig bis hundert Jahr und darüber.

Nutzen: Die Zitterpappel wird zwar gleichsam als ein Forstunkraut be-trachtet, weil sie überall ihre Samen verbreitet und auch durch Wur-zelbrut stark wuchert; aber in manchen Gegenden, wo kein Nadelholz,sondern nur Laubholz vorkommt, wird ihr Holz blofs zum innernBau der Gebäude sehr geschätzt, und daher wird sie auch besondersdazu angezogen. Ihr Holz dient auch zu Bretern, Wasserröhren undzu mancherley Schnitzarbeit, so wie auch zu Nutz und Werkholz. AlsBrennholz zeigt es sich nur sehr mittelmäfsig; denn es verhält sich indieser Hinsicht zudem der Rothbuche, wie 654 zu 1000, und als Kohle,wie 618 zu 1000. Die Kohlen, welche man von dieser Pappel erhält,eignen sich sehr gut zur Bereitung des Schiefspulvers. Die Ilaar-wolle der Samen kann auf gleiche Art, wie die von der Lorber- und

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