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2 (1820)
Entstehung
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235
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SALIX SERPILLIFOLIA. 2DO

Alter: Zehn bis fünfzehn Jahr.

Nutzen: Sie hat in der Haushaltung der Natur gleichen Nutzen mit dervorhergehenden Art.

Erklärung der Kupfertafel.

Tab. 176. Zwei blühende Zweige in natürlicher Gröfse: rj* einer von dem männlichenStamme und ? einer von dem weiblichen, a) Eine Schuppe des männlichen Kätz-chens mit der männlichen Blume, i>) eine Schuppe des weiblichen Kätzchens mit derweiblichen Blume, beide vergrüfsert, und c) ein Kätzchen mit reifen, zum Theil auf-gesprungenen Kapseln in natürlicher Gröfse.

177. Salt* serpülifoUa. Quendelblättrige Weide.

Kennzeichen: Die Blätter eirund und eirund-lanzettförmig, ganzrandig, spit-zig, kahl, auf der obern Fläche glänzend. Die Kätzchen wenigblumig.Die Narbend sitzend, zweispaltig.

Benennungen: Quendelblättrige Weide.

Salix retusa. Seringe und Wahlenberg *).

Vatertand: Die Alpen Frankreichs, Italiens, Krains, der Schweiz und derCarpaten,

Boden: Alpenboden.

Elüthe und Frucht: Die Blumen zeigen sich im Junius; die Kapseln reifenim Julius.

Aussaat: Wie bei der ersten Art, n. i5o.

Höhe: Ein kleiner niederligender Strauch, dessen Länge die eines Fufsesnicht viel übertrift.

Alter: Zebu bis fünfzehn Jahr.

Nutzen: Sie hat gleichen Nutzen mit den beiden vorhergehenden.

*) Seringe und Wahl e n b e'rg rechnen die Salix serpillifolia als Abcit zur Salix retusa; aber dieabweichende Gestalt des Fruchtknotens und der Mangel des Griffels scheinen für die Selbständigkeitals Art zu sprechen.

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