BETÜLA ALBA.
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aucli zur Unterlage ihrer dauerhaften Rasendücher. Ferner werden ausihr die Hirtenhörner verfertigt. Auch bedient man sich ihrer zum Ger-ben. — Die Blätter können auf gleiche Art wie die Scharte zum Gelb-färben benutzt werden, so wie man auch aus ihnen das Schittgelbbereitet. Auch dienen sie zum Futter für die Schaafe. — Aus den un-aufgeschlofsnen Kätzchen soll in Norwegen durch die Destillation mitWasser ein Öhl oder vielmehr ein Balsam abgeschieden werden, derdem Gerüche nach viel Ähnlichkeit mit dem Balsam von Mecca oderGilead haben soll. — Die alten Stamme, wenn sie im März angebohrtwerden, geben eine bedeutende Menge Saft, der schleim- und zucker-haltig ist, und aus welchem man das, dem Champagnerweine so ähn-liche Birkenwasser bereitet. So nutzbar auch nun dieser Baum ist,so soll ihn doch Friedrich II. nicht haben leiden können, da nämlichin seinen Feldzügen gegen Österreich die Bewegungen, die seine Ar-meen vor den Birkenwaldungen machten, in weiter Ferne, wegen derweifsen Stämme der Baume, von dem Feinde bemerkt werden konnten,da hingegen im entgegengesetzten Falle den Österreichern, bei ihrerweifsen Uniform, dieser Nachtheil nicht werden konnte.
Erklärung der Kupfertafel.
Tab. 145. Ein blühender Zweig in natürlicher Grösse. «) Eine Schuppe des männlichenKatzchens mit einer männlichen Blume vergrössert, b) ein Staubgefäfs mit den gedop-pelten Staubkölbchen, stark vergröfsert, c) Eine Schuppe des weiblichen Kätzchens mitdrei weiblichen Blumen, von denen jede blofs aus einem Stempel besteht, dessen Frucht-knoten d) geflügelt ist, vergröfsert, e) ein Zapfen und f) eine Schuppe desselben in na-türlicher Gröfse, °) die Flügelfrucht in natürlicher Gröfse und auch vergröfsert, h) einZweig mit Knospen.
146. Betula pubescens. Weichhaarige Birke.
Kennzeichen: Die Ästchen stielrund, weichhaarig, glatt. Die Blätter eirund,oder deltaähnlich-eirund,'fast herzförmig, spitzig, doppelt- sagenartig,
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