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Chemie der drüsigen Organe. i;(;<i
Der aus der Medullarsubstanz der Nebennieren, von Menschen und Allgemeinesgewonnene Saft, mit destillirtem Wasser verdünnt, reagirt neutral vSlueT
i schwach sauer; Eisenchlorid bewirkt darin eine dunkle, ins Bl
wune spielende, zuweilen schwärzliche Färbung, wässerige Jod-
ur , ebenso auch Chlor und Brom in geringer Menge, erzeugen eine
BMnrothe Färbung; der Saft nimmt auch eine rothe Färbung an, wenn
einige Stunden steht und namentlich dem Sonnenlichte ausgesetzt wird;
enges Aufkochen beschleunigt die rothe Färbung, welche auch durch
' atz von Salpetersäure und Schwefelsäure nicht verhindert wird und
oft Monate lang erhält. Eine ähnliche rothe Färbung bewirken
^augan-, Kobalt-, Nickelchlorür, Eisenchlorür, Platin- und Goldchlorid.
e m Nebennierensaft des Hammels, tritt die rothe Färbung nach vorher-
le iideni Aufkochen nicht mehr ein (Vulpian, Ilarley). Der diese
tion veranlassende Körper, kommt ausschliesslich der Marksubstanz
und zwar nicht den morphologischen Elementen derselben % sondern
■>> n tercellularflÜ8sigkeit (Virchow). Behandelt man das Gewebe der
. °i)ineren mit sehr verdünnter Sal/.säure, so färbt sich die abfiltrirte
, e Lösung, bei Zusatz von überschüssigem Ammoniak schön rottt; nach
' Verdunsten des überschüssigen Ammoniaks, wird die Lösung wieder
( üs (Seligsohn). Bei der Behandlung mit schwefelsaurem Kupl'ev-
■' ll «dKali, nimmt der Nebennierensaft eine schön violette Färbung an.
Leucir, wurde in den Niebennieren von Virchow und Neukomm
s nmden, von Seligsohn aber vergeblich gesucht.
Ij, n dem alkoholischen Extracte der Hammelsnebennieren, fanden
Uz U,K ' Vulpian Chlorkalium in grösserer Menge, dann Hip-
• aurc und Taurocholsäure. Virchow erinnerte daran, dass
Ui ri r llll( l möglicherweise, von einer Imbibition aus der Gallenblase
j, Leber herrühren könne, insofern er sich auf das Auffinden der Tau-
]• , ols äure bezieht, doch sah er gleichfalls mit dem Extracte niensch-
er Nebennieren, die Pettenkofer'sche Reaction eintreten.§ ., n dem alkoholischen Auszuge der Nebennieren des Ochsen, fand] '. '8 S ohn Ch 1 oralkalien und Benzoesäure (constatirt durch Löslich-^^hältnisse, mikroskopische Krystallform und Sublimationsfähigkeit).Ve ri Von den Krystallen befreite Lösung, wurde unter Kreidezusatz
fr . ain l'ft, der Rückstand mit verdünntem Alkohol heiss extrahirt, das
Tau aCt eil( flich mit verdünnter Salzsäure gekocht, um etwa vorhandeneWh ° °^ sii ure in Choloidinsäure und Taurin zu zerlegen. Die so er-n ac , ^.krystallinische Masse löste sich unter Bildung eines, dem Anseheni\fi' nit C h°loidins:iure übereinstimmenden Rückstandes, der jedoch dief er'sehe Reaction nicht gab. In der Lösung wurde jedoch ein
s icl, 1 ^halt nachgewiesen und beim Verdunsten derselben schiedenBei», • aurir >krystalle aus. (So lautet die Angabe Seligsohn 's; exaete
*eh
Bei
61,3
* e fehlen für sämmtliche Angaben.)
e » Üigestion menschlicher Nebennieren in höherer Temperatur,sich grosse intensiv gelbe Fetttropfen aus, in denen bei gewöhn-
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