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Chemie der drüsigen Organe. 655
a nd ihn in der Leber des Ochsen, Neukomm in jener des Menschen)ei Brightischer Nierenkrankheit., aber nur ein einziges Mal, während er11 ( k'r Leber an anderen Krankheiten Verstorbener, vergeblich gesucht* Ur de. Es erscheint demnach mindestens zweifelhaft, ob der Inosit als* ormalbestandtheil der Leber anzusehen ist, oder ob er darin nur unterSüssen, bis nun unbekannten Bedingungen auftritt. In der Leber undäderen Organen von Knorpelfischen, namentlich Plagiostomen, wurde11 Städeler und Frerichs Scyllit aufgefunden.
Die Harnsäure dagegen scheint regelmässig in der Leber vorzu-
hund
[ °öMnen. Sie findet sich in der Mensehen- und Ochsenleber constant
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Zwar in ziemlicher Menge (Scherer, Cloetta).
^arkin und Xanthin scheinen die Harnsäure häufig zu beglei-
i wenigstens fand Scherer rieben Harnsäure, Sarkin in jeder
ei ischenleber, Xanthin bei gelber Leberatrophie und in der Leber des
'sen und Städeler und Almen fanden Xanthin in der Leber des
. 1Se >i, aber weder Sarkin noch Guanin. Das Vorkommen des Guanins
aer Leber, ist überhaupt noch nicht mit voller Sicherheit oonstatirt.
^ystin wurde nur ein einziges Mal in der Leber aufgefunden
zwar in der Leber eines am Typhus vorstorbenen Säufers und
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ü aher wohl als pathologischer Bestandtheil aufzufassen (Scherer),
au rin wurde mit voller Sicherheit in der Leber überhaupt noch gar
j t fachgewiesen. In der Leber eines, an Krebscachexie verstorbenen
'Vidiumis fand Neukomm einmal Krystalle, die er nach ihrem Habi-
Un d ihrem Verhalten in der Hitze, für Taurin zu halten geneigt war.
fcreringe Mengen von Leucin kommen zuweilen in normalen Lebern
. nicht aber Tyrosin. Beide Stoffe treten aber in der Leber, in
, »icher Menge, bei verschiedenen Krankheiten auf und sind hier von
n derer physio-pathologischer Bedeutung,i Harnstoff ist sicherlich kein Normalbestandtheil der Leber. Neu-ltlu i fand ihn ein einziges Mal, in der Leber eines an Tuberculose zuUll de gegangenen Mädchens.... Bilirubin in Krystallen wurde von Virchow in einer carcinoma-611 Leber und von Valentiner nachgewiesen.
vor
Leber
f erti
Gall
en säure n müssen
sich unter den extractiven Materien der
lothwendigCT Weise vorfinden, da in den Gallengängen bereits
ist und dasselbe gilt von dem Gallen-
f 6rt 'g gebildete Galle enthalten
arb 8tofi' ; bestimmte Angabei
Eueren „nu^„„„ „i,™ „„ fpbl,
igaben über ihre Nachweisung in den Leber-
u gen scheinen aber zu fehlen.
• üie von Cl Bernard und Hensen angenommene Existenz eines^artigen Ferments, welches das Glykogen in Zucker verwandeln
01 ' ist chemisch ebensowenig bestimmt erwiesen, wie die eines in Wasser."''"'»"chen Glykogens, dessen Existenz Hensen aus der BeobachtungJessen will, dass auch solche Lebern mit Ferment oder Salzsäure
"T d «'t Zucker geben, aus welchen durch Wasser, weder /ucker noch^^oliches Glykogen ausgezogen werden kann.
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