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3 (1867) Lehrbuch der physiologischen Chemie
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610
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610 Chemie der thierischen Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.

fand in der Asche bemerkbare Mengen von Kieselerde, aber weder e rnoch Schlossberger vermochten die Ursache der constant sauren Keac-tion der Auszüge zu ermitteln. Ermittelt wurde nur, dass dieselbe we-der durch flüchtige Fettsäuren, noch durch Milchsäure ver»n"lasst war.

In 100 Theilen des in Wasser unlöslichen '.Theils der Asche derIchthyosisborken fand Schlossberger:

Kieselerde...... 29,G

Phosphorsaures Eisen . . 9,2

Phosphorsauren Kalk. . . 43,9

Phosphorsaure Bittererde . 17,H

In 100 Theilen des in Wasser löslichen Theils:

Chloralkalien.....90,9

Schwefelsauren Kalk ... 9,1

Das Verhältniss der löslichen zu den unlöslichen Salzen war 40 '^45 lösliche, auf 60 bis 55 unlösliche Salze.

Literatur zur Chemie des Hornge wehes: Mulder, Vers, einer aüSphys. Chemie. 1844. S. 542. Schlossberger, Versuch einer allgeiu. u. vel "Thierehemie 1856. S. 265 (enthält sehr vollständige Literaturangaben und elvollständige Monographie des Horngewebes). A. Schmidt, Archiv f. An»'Physiol. 1862. S. 428. 533. Grothe, Jouru. f. prakt. Chem. Bd. LXXX1X, S-* " v. Gorup-Besanez, Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. LXVL S. 321. M, \der, Physiol. Chem. Bd. II, S. 570. v. Bibra, Annal. d. Chem. u. Phys-XCVI, S. 295.

V. Chemie des Muskelgewebes.

a. Quergestreifte Muskeln.

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anatomi -scher undhiBtologl-

M'lllT l'lui

rakter.

Migemciiier So wie alle übrigen Gewebe, ist auch das Muskelgewebe eine,

phologisch wie chemisch gleich sehr zusammengesetzte Substanz;verschiedenen theils wesentlichen, theils accessorischeii Formele raeentsprechen auch verschiedene chemische Bestandteile. , \.

Anatomisch betrachtet, enthält das Gewebe der gestreiften M" 8 ^fasern ausser den charakteristischen Elementarformen, constant » üGewebe mehr oder weniger innig beigemengt, nämlich Nerven, « e uBindegewebe und elastisches Gewebe, dann Fettzellen und freiesBlut, alles dieses durchtränkt von einer Flüssigkeit: dem Fleischsai

Die dem gestreiften Muskelgewebe wesentlich zukommenden h ^logischen Elemente sind die Muskelfäden oder Primitiv!) ü B

die aus einer Hülle und einem contractilen Inhalte bestehen; erstei" e

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