Bildung vonZacker aui
hyalinemKnorpel.
<Ju;intit.ilivo
Zusammen-
Setzung.
588 Chemie der tbierischen Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.
Behandelt man hyaline Knorpel (Rippenknorpel), fein zerschnittenzuerst mit sehr verdünnter Salzsäure in der Kälte, um das Gewehe vonanorganischen Salzen möglichst zu befreien und kocht dann längere Zeitmit starker Salzsäure, so enthält die Flüssigkeit Chondroglykose (Fischer*Bödecker, de Bary).
Die Knorpel enthalten ausser Chondrigen, oder respective Collagen-noch variabele Mengen von Wasser, Fett und anorganischen Sal"zen. Letztere bestehen aus phosphorsaurem Kalk, phosphorsaurerBittererde, Chlornatrium, kohlensaurem Natron (in der Asche)und schwefelsauren Alkalien (in der Asche).
Die den Knorpel durchtränkende parenchymatöse Flüssigkeit ist nochnicht untersucht.
Interessant ist die von v. Bibra constatirte, fast völlige Abwesenheitder Kalisalze im Knorpel, während der Chlornatriumgehalt desselbengewöhnlich sehr bedeutend ist.
Die quantitative Zusammensetzung der Knorpel als Ganzes betra«»'tet hat an und für sich einen geringen Werth, da eine mehr oder mindervollständige Entfernung der rein accessorischen Theile, auf das Resultader Analyse von grossem Einfluss sein muss.
Der Wassergehalt der Knorpel beträgt nach den vorhandene 11Bestimmungen 54 bis 70 Proc, der Gehalt an Fett der trockenen So"stanz 2 bis 5 Proc.
Der Gehalt an Mineralstoffen beträgt etwa 3 bis 6 Proc. und zeigVerschiedenheiten, die von dem Alter abhängig zu sein scheinenfand v. Bibra in den Rippenknorpeln:
c. Asclie
(l'romhcrz u. G tigert)-
Quantitative Analysen der anorganischen Bestandth 01menschlicher Rippenknorpel wurden von v. Bibra ausgeführt.stellen die erlangten Resultate tabellarisch zusammen.
So
eines Kindes
von
6
Monaten 2,24
» n
»
3
Jahren 3,00
„ Mädchens
T)
19
7,29
„ Weibes
»
25
3,92
„ Mannes
»
20
3,40
40
6,10