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3 (1867) Lehrbuch der physiologischen Chemie
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507
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Chemie der Hautdrüsensecrete. 507

le ", war es immer ein Gemenge von eigentlichem Secret und mehr

r w eniger Hautsalbe und Epidermisschuppen.

Dasjenige Verfahren, welches noch das verhältnissmässig reinste

. liefert, besteht darin, einen nackten Menschen im Dampfbade auf

metallene Wanne zu legen und das abfiiessende Secret aufzusam-

■ Dem Versuche selbst, soll eine vorsichtige Reinigung der Haut

vorhergehen.

Physikalische Charaktere. Der Schweiss ist eine farblose, mehr Physikaoc ler ^ - -

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lisclie Cha-

Weniger klare Flüssigkeit von eigentümlichem, an den verschiede- „ktcre

j, ^aufstellen verschiedenem Geruch und deutlich salzigem Geschmack.

f.i . ei £ ent hüm]iche Formelemente enthält er nicht, wohl aber meist Epi-n und Epidermisschuppen.

an ne Reaction ist meist sauer, doch nimmt er bei längerem Stehen

j r "-uft alkalische Reaction an. Es scheint die Reaction auch vonbsonderungsdauer abhängig zu sein. Gillibert und Favre haben'Stimmend gefunden, dass bei andauernder Schweissseeretion, der

öei i Vonnene Schweiss sauer reagirte, während die letzten Partienale oder alkalische Reaction zeigten.

Chemische Bestandtheile des Schweisses.

des <a ' e Sner nachgewiesenen constanten chemischen Bestandtheile Chemisch«

* Risses S bd folgende: l^

u n j -,, aBSe r, — Fette, — flüchtige Fettsäuren: Ameisensäureletzt Ssi ^ Saure i Buttersäure und wohl auch Propionsäure, beidearw ^ aber, wie es scheint, nicht constant (L.Meyer), — Harnstoff,—kali IS Salze, worunter überwiegend Chlornatrium und Chlor-Alk i. ' ann aber auch phosphorsaure Alkalien, schwefelsaureBi ütg , en > phosphorsaure Erden und Eisenoxyd, demnach die

betm i, S nicnt constante, oder problematische Schweissbestandtheile° ht eu wir:

gewi e mnion i f iksa]ze, zwar von allen Beobachtern im Schweiss nach-dem g , D ' f c h aber, wie es scheint, erst bei Einwirkung der Luft aufVr e ' Weis » bildend, — die Schweisssäure „Acide hydrotique" Fa-üüt er ' ? ne B tickstoffhaltige nicht näher studirte Säure, — eigenthümlicheHle^t n ° ri nen Verhältnissen auftretende verschieden gefärbte Pig-

•HilnT, ' übrigens chemisch noch so gut wie unbekannt sind und

c hsa Urf , Q , BT n K e ^alze.

tr rail kheiten will man im Schweisse aufgefunden haben:

^ w a,t8ii »re (Wolf, Hamernjk), — Traubenzucker (bei Dia-

Voq ° H g efu uden), — Albumin, — Gallenfarbstoff.

ß aussen eingeführt, erscheinen im Schweisse wieder:

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W an j u 0es äure (nach H. Meissner zum Theil in Hippursäure° nil W) r> WaS al!Der **• Meissner u. Shepard nicht bestätigen' er usteinsäure, Weinsäure, Zimmtsäure (?). In dem