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3 (1867) Lehrbuch der physiologischen Chemie
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496
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496 Chemie der thierischeii Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.

1

Magengase

Dünndarmgase

Dickdarmgase

Versuchsbedingungen.

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1

I. Fleischkost,

3 St. nach der Mahlzeit

25,2

6,1

68,7

40,1

13,9

0,5

45,5

74,2

1.4

0,8

23,"

II. Fleischkost,

5 St. nach der Mahlzeit

—

—

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98,7

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1,3

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—

'38,8

6,3

0,7

54,2

—

—

—

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32,9

0,8

66,3

47,3

48,7

—

4,0

65,1

2,9

—

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Im Magen wird aller Sauerstoff resorbirt und Kohlensäure tritt »'seine Stelle. In der That enthalten die Dünndarmgase, wie aus obij? eTabelle ersichtlich ist, nur Spuren von Sauerstoff. Ihre Kohlensäure u"ihr Wasserstoff stammen zum grossen Theil aus, im Darmchymus ^°sich gehenden Gährungsprocessen.

Die Gährungsgase des Dickdarminhalts nach achttägiger Gäbm"*bestanden bei Fleischkost aus 98,7 Proc. Kohlensäure und 1,3 P r °Schwefelwasserstoff; nach 24stündiger Gährung bestanden die GähruDßgase des Dünndarms aus 80,7 Proc. Kohlensäure und 19,3 Proc. Wa ssefstoff, jene des Dickdarms aus 99 Proc. Kohlensäure und 1 Proc. Scb* efelwasserstoff (bei Fleischkost). Bei Fütterung mit Hülsenfrüchten e "hielten die Gährungsgase des Dünndarms nach 24stündiger Gähr* 166,2 Proc. Kohlensäure und 3*8,8 Proc. Wasserstoff, jene des Dickd» r '98,1 Proc. Kohlensäure und 1,9 Proc. Wasserstoff; nach dreimonatig'Gährung, bestand das Dünndarmgas aus 73 Proc. Kohlensäure u27 Proc. Wasserstoff, jenes des Dickdarms nur aus Kohlensäure.

Planer ermittelte eine für die Deutung mehrerer Erschein 1 " 1 »wichtige Thatsache, die, dass die Darmgase bei längerem AufenthaltDarm, zum Theile resorbirt werden, dass aber auch durch K a ,diffusion Gase aus dem Blute in den Darm gelangen können. Mit ^ ^serstoff oder Schwefelwasserstoff gefüllte Darmschlingen sah Planer <" ,der Reposition sehr rasch zusammenfallen, Wasserstoff wurde ins ,* ,diffundirt und Kohlensäure gelangte aus diesem in den Darm. Die P 1 ,,sion zwischen Blut- und Darmgasen ist eine sehr rasche, so tritt n» 10 .plieh Schwefelwasserstoff ausserordentlich schnell ins Blut über. °*L .,1 bis 2 Minuten nach Injection von mit dem lOfachen Volumen Jjserstoffgas verdünnten Schwefelwasserstoffgas in den Dickdarm von "den, traten Vergiftungserscheinungen auf. Planer wies im Bl 11 *

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