Uildung <jr>
... II. in
478 Chemie der thierischen Flüssigkeiten, Gewehe und Organe.;
Eine eigentümliche, ihrer Herkunft nach unbekannte Art sind dieorientali scheu ßezoare (wahrscheinlich von Capra aegagrus undAntilope Uorias stammend), dieselben enthalten als HauptbestandtheilLithofellinsäure oder auch wohl Ellagsäure.
Die Bildung der (lallensteine scheint, sowie die anderer thiert"scher Concremente, das Product mehrerer Factoren zu sein. Ihre Bildungsetzt vor Allem eine Zersetzung der Galle voraus, in Folge deren, Aus-Scheidungen von Pigmentkalk und harzigen Gallenstoffen (Choloidinsäur^iCholonsäure etc.) stattfinden, die den Kern bilden, um welchen sich spätemdas überhaupt leicht sich ausscheidende Cholesterin anlagert. Bei den chelesterinarmen Steinen, bleibt es bei der Bildung der Kerne wegen geriß'gen Cholesteringehaltes der Galle wie bei denen der Rindsgalle, odeiweil die Bedingungen der Abscheidung des ('holesterins nicht gegeben si» 1 '( Thud i ch um).
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Bildung und
Metamor-phosen derGalle
Bildung und Metamorphosen der Galle im Organismus.
Da die der Galle, als solcher eigenthümlichen Bestandtheile die <> :lleneäuren und das Gallenpigment sind , während der Schleim von <l erGallenblase und den Lebergängen stammt und sich von dem Schlei 11 "'anderer Schleimhäute nicht wesentlich unterscheidet und die in der Gal' cvorkommenden anorganischen Stoffe, zum grössten Theile dem Schlei" 1 'zugerechnet weiden müssen, so ist die Frage nach der Bildung und n» c "den Metamorphosen der Galle im Organismus, die nach der Bildung u 1)lden Metamorphosen der Gallensäuren und des Gallenblasenschleims; die 8 *Fragen haben wir aber bereits S. 177 u. 183 so ausführlich erörtert, d»S shier darauf hingewiesen werden kann.
Physiologi-sche Bedeu-tung.
Physiologische Bedeutung der Galle.
Wenn man bedenkt, dass ein so bedeutendes Organ wie die Let^ 1 'zur Gallenbereitung dient und wenn man sieht, wie die Natur für A DSammlung dieses Secrets so gut gesorgt hat, so muss man von ein elauch noch so gemässigten teleologischen Standpunkte aus, es mindeste"sehr unwahrscheinlich finden, dass dieser ganze Apparat zu weiter m ctldienen solle, als dazu, ein Excret zu schaffen. Auch sollte man glaub 6die physiologische Bedeutung dieses Secretes, seine Kolle im Lebe 1 "process, müsse längst aufgeklärt sein. Dem ist aber keineswegs 9 .Lange Jahre hat man sich darüber gestritten, ob die Galle einfach d ^Bedeutung eines Auswurfsstoffs habe, oder ob sie eine bestimmte pby sllogische Function habe, in welchem Verhältniss sie zur Verdauung ^ e ,u.s.w., und auch heute ist man über ihre physiologische Bedeutung n ° Ckeineswegs in vollkommener Uebereiustimmung. Während nämlich ei»'»
Physiologen ihr eine Bedeutung als Verdauungsflüssigkeit zuschrd
indem sie sich dabei darauf berufen, dass sie Fette, wenngleich ni*
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