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4Hi Chemie der thierischen Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.
haupt entsprechende betrachtet. Nach dem Gesagten bedarf es keinerErläuterung, dass diese Voraussetzung im Allgemeinen anrichtig ist undin der Nutzanwendung einer bedeutenden Beschränkung bedarf.
In jenen Fällen, wo die Mutterbrust dem Säugling keine oder nurungenügende Nahrung darbietet, muss zu Surrogaten, zur Milch derThiere, die Zuflucht genommen werden, und diejenige wird natürlich demZwecke am besten entsprechen, welche sich in ihrer Zusammensetzungjener der Frauenmilch am meisten nähert. Als diätetischen Fingerzeiglassen wir das Verhältniss der Bestandteile in der Frauenmilch und i"der Milch einiger Thiere in einer Tabelle zusammengestellt folgen.
Bestandteile
für
1000 Theile
Frauen-milch
Kuh-milch
Ziegen-milch
Schaf-milch
Esels-milch
Stuten-milch
Wasser . .Feste Stoffe .Casein ■ • •Albumin . .
MilchzuckerSalze . . .
889,08
110,92
39,24
26,66
•i:y;4
1,38
857,03
142,95
48,28
5,76
43,05
40,37
5,48
863,58
136,42
33,60
12,99
43,57
10,016,22
839,89
160,11
[ 53,42
58,90
40,98
6,81
910,2489,76
20,18
12,56
1 57,02
828,37171,63
68,72j 86,50
Nach dem aufsteigenden Gehalte an den Hauptbestandtheilen koffl"men die Milchsorten in folgende Reihen:
An Wasser
An Albuminaten
Schafmilch ......
828,37839,89857,05863,58889,08910,24
Stutenmilch.......
Eselsmiloh.......
Frauenmilch.....
Ziegenmilch ......
Schafmilch.......
Kuhmilch ......
16,4120,1839,2446,5953,4254,04