I'imtluase,von welchendieselbe ab-hängig ist.
376 Chemie der thierischen Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.
in weit geringerer Menge in den Transsudaten enthalten ist, wie im Blut 6,Doch giebt es von dieser Regel sehr bemerkenswerthe Ausnahmen, eSgieht nämlich Fälle, wo das quantitative Verhältniss der einzelnen I> estandtheile in dem Transsudate keineswegs diesen Regeln folgt, wo w iralso jedenfalls eine durchgreifende Veränderung der osmotischen Q' lillität der Gefässwände anzunehmen genöthigt sind. Wir kommen wen»unten darauf zurück.
Es ist überhaupt hervorzuheben, dass die quantitative Zusaminf"Setzung der serösen Flüssigkeiten, abgesehen von der Beschaffenheit l|,nCapillargefässwände, auch von anderen Momenten abhängig ist. ""gleich es noch weiterer Untersuchungen bedürfen wird, um alle diese!»mente und iliren Wirkungswerth zu ermitteln, so ist doch dazu v °C. Schmidt ein werthvoller Anfang gemacht.
Im Allgemeinen ist die qualitative und quantitative Zusamw elSetzung der serösen, gleichviel ob normalen, ob pathologischen Tra"sudate abhängig:
1. Von der Permeabilität der Gefässwände;
2. von der Beschaffenheit des Blutes;
3. von der Schnelligkeit der Blutbewegung in den Capillarei'!
4. von dem Oapillargefässsysteme.
Da die beiden ersten Momente einer weiteren Erläuterung *nicht bedürfen, so fassen wir hier nur die beiden letzteren ins Auge-
Kinfluss der Schnelligkeit der Blutbewegung in den ^,pillaren. Derselbe giebt sich vorzugsweise dadurch zu erkennen, dass Jverlangsamter die Blutströmung wird, oder je mehr dieselbe ins Stoc*geräth, desto häufiger die Transsudate fibrinhaltig und zugleich albu©'reicher werden.
sieb
des
Kinfluss des Capill argefässsystems. Derselbe beziehtinsbesondere auf den Albumingehalt der Transsudate; nach den Beoba 1tungen von C. Schmidt scheint der Albumingehalt der Transsudate J e<Capillargefässsystems, oder vielleicht deutlicher jeder CapillargefässZ 0nahezu constant zu sein, und zwar sind:
Am reichsten an Albumin: . die Pleuratranssudate.
Hierauf folgen in absteigender Ordnung: die Peritonäaltranssudate,
die Hirncapillartranssudate,die Unterhautzellgewebstra 11
sudate.Dieses Gesetz tritt natürlich nur dann in volle Geltung, wenn ve ,schiedene Transsudationen unter gleichen Bedingungen: bei einem üdemselben Individuum und gleichzeitig erfolgen.
Doch machen sich auch noch andere Einflüsse geltend. Wenn z>dem Blute auf anderen Wegen, wie beiMorbus Brighti durch den " .grosse Albuminmengen entzogen werden, so wird ein durch irg«u ( l '