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Eintheilnngder chemi-schen Be-stand theiledea Thier-organismusnach ihrerStellung imStoffwech-sel.
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52 Zweiter Abschnitt. — Chem. Bestandtheile d. ThierkÜrpers.
Chemie nicht angegeben werden können, sondern vielmehr gerade hiererörtert werden müssen.
Ohne auf unser Eintheilungsprincip einen besonderen Werth zu le-gen und ohne uns zu verhehlen, dass es weit davon entfernt ist, denAnsprüchen an ein wirklich physiologisches System vollkommen zu ent-sprechen , glauben wir doch, dass es vor einer chemischen Systematikund vor einer gänzlichen Verzichtleistung auf jedes System einen Vorzugbesitzt: den, Anhaltspunkte für den physiologischen Werth zu geben; dochwollen wir dabei nicht verschweigen, dass man sich dieser Anhaltspunktenur mit Vorsicht bedienen darf und zwar hauptsächlich deshalb, weildie Gruppen keineswegs überall scharf abgegrenzte sind und einzeln«Stoffe verschiedenen Gruppen gleichzeitig beigezählt werden können,während bei anderen die dadurch beanspruchte physiologische Stellungeine mehr oder weniger hypothetische ist.
Wir werden die chemischen Bestandtheile des Thierkörpers nach ihrermehr oder weniger genau erkannten Stellung im Stoffwechsel abhandelnund wenn wir von diesem Standpunkte ausgehen, so zerfallen sie zunächstin drei Hauptgruppen. Die
I. Gruppe umfasst diejenigen chemischen Bestandtheile des Thier-körpers, die als solche fertig gebildet von Aussen aufgenommenwerden und die mit wenigen Ausnahmen auch als solche au?dem Körper wieder ausgeschieden werden: Anorganisch«Bestandtheile des Thierkörpers. Die
IL Gruppe begreift diejenigen Stoife in sich, die wenn auch zumTheil dem Organismus bereits fertig gebildet zugeführt, um z uTheilen des Organismus zu werden, einer vorgängigen Assimi'lation, bestehend in molekularen Umlagerungen, oder wenig tief-greifenden chemischen Metamorphosen bedürfen und die alssolche im normalen Zustande des Organismus nur in seltenen Au9'nahmefällen aus dem Körper ausgeschieden werden: GewebS'bildner.
III. Gruppe. Stoffe, deren Bildung im Organismus selbst erfolgt un»zwar durch Desassimilation, d. h. durch secretbildendeProcessioder den Zerfall der Gewebe und Organe: Producte der re-gressiven Stoffmetamorphose im engeren und weitere»Sinne. Sie werden aus dem Organismus als solche, oder nach-dem sie zu den Endproducten verbrannt sind, ausgeschieden.
Anorgani-sche Bd-Htancltheiledes Thier-l*orpera.
Erste Gruppe.Anorganische Bestandtheile des Thierkörpers.
Die anorganischen Bestandtheile des Thierkörpers werden demselbenzum grössten Theile bereits fertig gebildet zugeführt und verlassen den